- 17.04.2026, 10:27:02
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FPÖ – Ecker: „Unterhaltsgarantie jetzt umsetzen, denn Mütter und Kinder können nicht länger warten“
„Freiheitliche Anträge liegen seit Jahren vor – jetzt braucht es rasche Hilfe statt weiterer Verzögerung“
„Zahlt ein Elternteil den Unterhalt nicht, darf es nicht länger so sein, dass Mütter und Kinder monatelang oder länger auf Hilfe, insbesondere in finanzieller Hinsicht, warten müssen“, mahnte heute FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker, MBA ein und betonte, „dass der angekündigte Unterhaltsgarantiefonds mehr als überfällig ist.“ Gerade in einer ohnehin belastenden Situation brauche es rasche und verlässliche Hilfestellung. Die FPÖ-Frauensprecherin unterstützt daher die Forderung der Organisation aktion leben, die sich ebenfalls dieser Problematik bewusst ist und die Umsetzung der Unterhaltsgarantie zu Recht einmahnt sowie aus ihrer Beratungspraxis berichtet, dass Frauen immer wieder Begleitung und Unterstützung benötigen, „weil sie weder Unterhalt noch Unterhaltsvorschuss erhalten.“ Für Ecker „zeigt das, wie dringend hier gehandelt werden muss.“
Die FPÖ-Frauensprecherin bekräftigte ihre Forderung mit dem Hinweis, dass bei ausbleibendem Unterhalt – unabhängig von der Lebensphase des Kindes – meist Mütter mit ihren Kindern alleine dastehen. „Egal ob mit Säugling, Volksschüler oder Teenager. Mütter müssen nach einer Trennung die Kosten des Alltags tragen und ihren Kindern Sicherheit geben. Gleichzeitig werden sie jedoch durch lange Verfahren und ausbleibende Zahlungen – oftmals auch durch rechtliche Hürden – massiv belastet“, hob Ecker hervor und betonte, „dass diese finanzielle Unsicherheit und die damit verbundenen Sorgen für Familien untragbar sind.“
„Unsere konkreten Vorschläge liegen längst am Tisch“, verwies Ecker auf die seit dem Jahr 2020 wiederholt im Parlament eingebrachten FPÖ-Anträge zur raschen Reform des Kindesunterhaltsrechts. „Wir brauchen unter anderem schnellere Verfahren, Unterhaltsvorschüsse bis zum Ende der Ausbildung sowie einen verpflichtenden Vorrang laufender Unterhaltszahlungen bei Pfändungen und Insolvenzen. Frau Ministerin Holzleitner, die betroffenen Frauen und Kinder warten auf die rasche Umsetzung Ihrer entsprechenden Ankündigung vom September des Vorjahres. Die von Ihnen versprochene Realisierung im ersten Halbjahr 2026 drängt – wir haben bereits April, und es sollte von Ihnen auch die Umsetzung erfolgen“, appellierte Ecker an die SPÖ-Ministerin.
„Von reinen Ankündigungen haben die Frauen und ihre Kinder nichts – sie brauchen keine weiteren leeren Versprechungen. Diese Mütter und Kinder brauchen ein System, das rasch greift und tatsächlich schützt. Dass selbst Beratungsstellen wie etwa aktion leben auf diese Lücke hinweisen, zeigt erneut eindrucksvoll, wie groß der Handlungsbedarf ist. Unterhalt ist keine freiwillige Leistung, sondern eine klare Verpflichtung. Wer Frauen- und Kinderarmut ernsthaft bekämpfen will, muss hier rasch handeln“, betonte die FPÖ-Frauensprecherin.
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