• 16.04.2026, 12:47:02
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Zweiter Nationalratspräsident Haubner im Gespräch mit dem stellvertretenden montenegrinischen Ministerpräsidenten Ibrahimović

EU-Beitrittsprozess Montenegros sowie die wirtschaftlichen Beziehungen standen im Zentrum des Austausches

Wien (PK) - 

Österreich stehe in Bezug auf die EU-Beitrittsbemühungen an der Seite Montenegros, betonte heute der Zweite Nationalratspräsident Peter Haubner gegenüber dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Außenminister Montenegros, Ervin Ibrahimović, im Rahmen seines Besuchs im Hohen Haus. Montenegro sei "auf dem richtigen Weg" und das "ambitionierte Ziel" des EU-Beitritts im Jahr 2028 werde seitens Österreichs unterstützt, versicherte Haubner. Europa müsse zusammenstehen, um die EU-Integration der Westbalkanländer zu forcieren. Die damit einhergehende Stärkung Europas sei aufgrund der aktuellen globalen Verwerfungen für beide Seiten wichtig. Dem schloss sich Ervin Ibrahimović an, der Montenegro als Stabilitätsfaktor am Westbalkan bezeichnete und die Chancen und Ressourcen der Region für die gesamte EU hervorhob.

Neben dem EU-Beitrittsprozess des Westbalkanlandes standen die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit der beiden Länder im Mittelpunkt des Gesprächs. Haubner zeigte sich über die guten wirtschaftlichen Beziehungen erfreut, die noch ausbaufähig seien. Österreichische Unternehmen würden gerne in Montenegro investieren und Wachstumsmöglichkeiten vorfinden. Zudem hätten die Österreicherinnen und Österreicher Montenegro als attraktives Reiseziel erkannt. Beide Gesprächspartner waren sich darüber einig, etwa die Zusammenarbeit im Energiebereich weiter intensivieren zu wollen. Laut Haubner kann Montenegro etwa durch sein Engagement für erneuerbare Energien in diesem Bereich Vorreiter in Europa werden.

Der Zweite Nationalratspräsident unterstrich im Austausch mit Ibrahimović zudem die gute Zusammenarbeit zwischen dem montenegrinischen und dem österreichischen Parlament. In Bezug auf junge Menschen setze das Hohe Haus stark auf die Vermittlung der demokratischen Grundwerte, etwa durch die Angebote der Demokratiewerkstatt. Haubner sah unter anderem in diesem Bereich Möglichkeiten zur weiteren Zusammenarbeit der beiden Parlamente. Dem konnte Ervin Ibrahimović beipflichten. Montenegro könne in Bezug auf die Öffnung des Parlaments für junge Menschen von den Erfahrungen Österreichs profitieren. (Schluss) med

HINWEIS: Fotos von diesem Besuch finden Sie im Webportal des Parlaments.


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