- 15.04.2026, 11:08:32
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FPÖ – Hafenecker: „Widersprüche rund um Laptop und Smartwatch müssen aufgeklärt werden!“
FPÖ will mit Befragung von Lobbyisten und BMI-Beamten Widersprüche rund um verschwundenen Laptop und Ungereimtheiten bei Smartwatch-Auswertung aufklären
Die FPÖ setze heute ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit im Pilnacek-Untersuchungsausschuss fort, erklärte FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA, im Vorfeld der heutigen Befragungen. Mit dem Lobbyisten Peter Hochegger und einem leitenden Beamten aus dem Bundeskriminalamt würden zwei zentrale Figuren ins Visier genommen, die entscheidend dazu beitragen könnten, „Licht in das dunkle Netzwerk der ÖVP zu bringen“.
Im Fokus der Befragung von Hochegger stehe das berüchtigte „Kellergespräch“, bei dem eine ehemalige Mitarbeiterin von Ex-ÖVP-Nationalratspräsident Sobotka berichtet haben soll, dass ihr nahegelegt wurde, den Pilnacek-Laptop verschwinden zu lassen. „Es ist schon bemerkenswert, dass diese Auskunftsperson später zwar große Teile des Gesprächs bestätigen konnte, aber genau jene Passagen bestritt, die Sobotka und die ÖVP belasten. Wir werden heute ganz genau nachfragen, um diese eklatanten Widersprüche aufzuklären und die Mauer des Schweigens zu durchbrechen“, kündigte Hafenecker an. Als gut vernetzter Lobbyist erhoffe man sich von Hochegger zudem Einblicke in die dubiosen Vorgänge rund um den Hauskauf von Pilnacek. „Offene Fragen gibt es genug: Welches Geld wurde aus Dubai erwartet? Und warum mischt sich plötzlich der CEO der Signa Holding bei einem einfachen Hauskauf ein und spricht von 'die Familie wird misstrauisch'?“
Als zweite Auskunftsperson sei jener Beamte des ÖVP-geführten Innenministeriums geladen, der für die erste Auswertung der Pilnacek-Smartwatch verantwortlich war und dabei seltsamerweise im Vergleich zum Justizministerium „nichts Relevantes“ gefunden habe. „Es ist schon sehr bemerkenswert, dass das ÖVP-geführte Innenministerium auf der Smartwatch von Pilnacek nichts findet, während die IT-Experten des Justizministeriums aus demselben Datensatz brisante Informationen wiederherstellen konnten. Wir wollen wissen, warum es so eklatante Unterschiede bei den Auswertungen gab und ob hier eine politische Anweisung dahintersteht oder ob dem Innenministerium einfach die Mittel oder die Expertise fehlt“, so Hafenecker.
Abschließend stellte der FPÖ-Generalsekretär klar: „Wir lassen nicht locker. Unser Ziel ist die lückenlose Aufklärung der politischen Einflussnahme und der Vertuschungsmanöver im schwarzen Machtapparat.“
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