• 10.04.2026, 16:27:02
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FPÖ – Hafenecker: „Rot-schwarzes Skandal-Duo Lederer und Schütze muss sofort von ORF-Stiftungsratsspitze zurücktreten!“

Skandalenthüllungen um ORF-Interventionen zugunsten der Ärztekammer, für die beide als Berater tätig sind, und um Lederer-Drohung gegen Weißmann machen Skandalsumpf immer tiefer

Wien (OTS) - 

Nach den brandaktuellen Enthüllungen von „ExtraDienst“ und „Krone“ müsse es sofort „Game over“ für den SPÖ-Mann und ORF-Stiftungsratsvorsitzenden Lederer und seinen von der ÖVP installierten Stellvertreter Schütze heißen, forderte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA: „Wie heute bekannt wurde, soll Lederer nicht nur ORF-Generaldirektor Weißmann mit Jobverlust gedroht haben, wenn nicht gewisse Produktionsfirmen am Küniglberg zum Zug kommen, sondern er hat offenbar gemeinsam mit seinem schwarzen ORF-Stiftungsratsvize Schütze gegen einen ORF-Radiobeitrag interveniert, in dem die Ärztekammer nicht gut weggekommen ist, für die beide gleichzeitig auch als Berater tätig sind. Das stinkt nach Unvereinbarkeit, purer Geschäftemacherei unter Ausnutzung des ORF-Stiftungsratsmandats und erinnert an Geschäftsmethoden, die sonst nur einer gewissen, von einer großen Mittelmeerinsel stammenden Personengruppe zugeschrieben werden! Stocker und Babler müssen als Parteichefs dieses rot-schwarzen Skandal-Duos endlich die Reißleine ziehen und für ihren Rücktritt sorgen!“ Wenn man nun auch bedenke, dass gegen ORF-Generaldirektor Weißmann keine Vorwürfe der sexuellen Belästigung im strafrechtlichen Sinne vorliegen würden, wie die beiden von der FPÖ nominierten ORF-Stiftungsräte Ing. Peter Westenthaler und Prof. Christoph Urtz in ihrer KommAustria-Beschwerde bereits dargelegt hatten, ließe das nur eine Vermutung zu: „Möglicherweise haben Lederer und Schütze Weißmann zum Rücktritt gedrängt, weil er bei ihren Geschäften nicht mitspielen wollte!“

Hafenecker erinnerte daran, dass gerade ORF-Stiftungsratsvorsitzender Lederer seit Wochen in einem Skandalsumpf versinke, angefangen bei seiner Benko-Connection über die Drohung gegen „profil“-Chefredakteurin Thalhammer bis hin zu seinen Beraterjobs für den ORF-Geschäftspartner ÖSV und den ORF-Funkhaus-Käufer Rhomberg und zu seiner kolportierten Intervention für die Produktionsfirma Interspot: „Alles deutet darauf hin, dass sich der rote Lederer neben seinem ORF-Stiftungsratsvorsitz als privater ‚Goldgräber‘ am Küniglberg betätigt. Der Vertrauensmann des Marxisten Babler im ORF-Kontrollgremium hat offenbar so gar keine Scheu vor dem ‚bösen Kapital‘, wenn er mit ihm gute Geschäfte machen kann. Das zeichnet auch ein katastrophales Sittenbild der SPÖ. Immerhin hält ihm der Obermarxist im Vizekanzleramt nach wie vor die Stange“, schilderte Hafenecker.

Hinsichtlich Skandalen und Geschäftemachereien stehe der ÖVP-Mann Schütze seinem roten Kollegen Lederer kaum nach. Laut Medienberichten soll ein Event seiner PR-Agentur von drei ORF-Firmen gesponsert worden sein. „Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Der ORF selbst, die Vermarktungsgesellschaft ORF Enterprise und die ORF-Tochter ORS finanzieren mit dem Geld der ORF-Zwangssteuerzahler eine Lobbying-Party im Umfeld des Eliten-Auflaufs Forum Alpbach, als dessen Mitveranstalter die PR-Agentur eines ORF-Stiftungsrats auftritt. Die nun enthüllte Beschwerde über einen der Ärztekammer nicht genehmen ORF-Radiobetrag, für die Schütze und Lederer als Berater tätig sind, ist da noch das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem i!“

Hafenecker forderte daher Bundeskanzler Stocker und Vizekanzler Babler als Parteichefs von ÖVP und SPÖ dazu auf, sofort für den Rücktritt von Lederer und Schütze zu sorgen: „Eines muss beiden klar sein: Das ist kein reiner ORF-Skandal, sondern genauso ein ÖVP- und SPÖ-Skandal, in den sie ihre Parteien mit jedem Tag weiter hineinreiten, wenn sie nicht endlich reinen Tisch machen! Dass der ORF einer Totalreform bedarf, mit der auch die Zwangssteuer abgeschafft werden muss, braucht man in diesem Zusammenhang gar nicht mehr zu betonen, das liegt auf der Hand!“

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