- 10.04.2026, 15:19:02
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FPÖ – Kaniak/Leinfellner: „Reha-Zentrum Aflenz muss bleiben – PVA darf Patienten und Region nicht im Stich lassen!“
Umfassende Kritik an PVA: „Standortabbau, Leistungsverweigerung, Zuständigkeitschaos und Reformblockade auf dem Rücken der Versicherten“
Für den steirischen FPÖ-Nationalratsabgeordneten Markus Leinfellner ist klar: „Die mögliche Schließung bzw. Zusammenlegung des Reha-Zentrums Aflenz ist ein fatales Signal für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie für die gesamte Region.“ Auch FPÖ-Gesundheitssprecher NAbg. Mag. Gerhard Kaniak betonte: „Dieses Haus ist eine bewährte und hochspezialisierte Einrichtung mit großer Bedeutung für die Versorgung – insbesondere im Bereich Stoffwechselerkrankungen. Es kann nicht sein, dass trotz dieser klaren Fakten überhaupt über eine Schließung nachgedacht wird.“ Ebenso hat FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek die Pläne der PVA scharf kritisiert und auch ein überparteilicher Antrag im steirischen Landtag zur Standortgarantie unterstreicht die breite politische Forderung nach einem Erhalt des Standortes.
Leinfellner verwies insbesondere auf die regionalen Auswirkungen: „Mehr als 130 Arbeitsplätze hängen direkt an diesem Standort. Für das Mürztal wäre ein solcher Verlust ein schwerer Schlag – wirtschaftlich wie sozial. Gleichzeitig würden sich für viele Patienten die Wege deutlich verlängern, was gerade im Reha-Bereich unzumutbar ist. Wir brauchen daher einen klaren Schulterschluss aller Verantwortlichen und eine verbindliche Standortgarantie für Aflenz – alles andere wäre ein politisches Versagen.“
Kaniak übte darüber hinaus scharfe Kritik an der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) und deren Umgang mit den Versicherten: „Was wir hier sehen, ist ein Systemversagen mit Ansage. Nicht nur dass Standorte in Frage gestellt werden, auch für die Versicherten direkt wird die Leistung immer weiter eingeschränkt – gerade auch, wenn es um die Feststellung der Berufsunfähigkeit geht, verhält sich die PVA über alle Maßen restriktiv. Hier werden die Bürger zwischen AMS und PVA hin- und hergeschoben, Gutachterentscheidungen sind oft widersprüchlich, und am Ende steht nicht Hilfe, sondern Leistungsverweigerung. Statt klarer Zuständigkeiten erleben wir Pseudomaßnahmen und eine konsequente Reformverweigerung. Die PVA ist zudem durch die Selbstverwaltung vor politischer Korrektur gefeit. Die von SPÖ-Bundesministerin Schumann präsentierten Ankündigungen ändern nichts an den strukturellen Problemen – sie kaschieren sie bestenfalls.“
Abschließend hielten Kaniak und Leinfellner fest: „Gerade vor diesem Hintergrund wäre die Schließung eines funktionierenden Reha-Standortes wie Aflenz ein völlig falsches Signal. Die Versicherten haben ein Recht auf eine verlässliche Versorgung – und die Beschäftigten ein Recht auf Sicherheit. Die FPÖ fordert daher ein klares Bekenntnis zum Standort Aflenz sowie eine grundlegende Reform der Pensionsversicherung im Sinne der Betroffenen.“
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