- 10.04.2026, 13:21:02
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NEOS zur Konjunkturprognose: Nur mit Reformen machen wir uns unabhängiger von geopolitischen Krisen
Hoyos: „Österreich war bei der Inflationsbekämpfung auf einem guten Weg. Die Freunde der FPÖ schaden mit ihren Kriegen der ganzen Welt.“
Die aktuellen Konjunkturprognosen von WIFO und IHS zeigen auf, dass globale Krisen auch massive Auswirkungen auf Österreich haben. NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos: „Wir waren auf einem sehr guten Weg. Die Maßnahmen der Regierung haben dazu geführt, dass die Inflation, die Putins Krieg in die Höhe schießen hat lassen, Anfang des Jahres auf zwei Prozent gesunken ist. Der Krieg im Nahen Osten bremst diese Erholung jetzt wieder. Das zeigt, wie sehr die Kriege von Trump und Putin, vor denen Herbert Kickl und seine FPÖ so gern bewundernd knien, auch Österreich schaden. Es sind die Freunde der FPÖ, die uns immer wieder in solche Lagen bringen.“
Und es zeigt auch, dass die Reformen, die die Bundesregierung im Energiebereich umsetzt, enorm wichtig sind, so Hoyos weiter. „Es ist fatal, wenn man von fossilen Energien abhängig ist. Wenn wir unabhängig von Diktatoren und globalen Krisen werden wollen, müssen wir stärker auf europäische Zusammenarbeit und auf unsere eigenen Ressourcen setzen: Auf Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Geothermie - auf Energie ‚made in Austria‘“, betont Hoyos. „Während die FPÖ unser Steuergeld weiterhin nach Russland schicken und Putins schmutziges Gas kaufen will, sagen wir: Nur wenn wir unabhängiger von fossilen Energien und internationalen Lieferketten sind, ist auch nicht mehr jede Krise, die irgendwo auf der Welt ausbricht, sofort schmerzhaft in unseren Geldtaschen zu spüren. Jede zusätzliche Kilowattstunde aus Wind, Wasser oder Sonne bedeutet weniger Abhängigkeit von fossilen Importen und geopolitischen Krisenregionen.“
Abschließend betont Hoyos: „Wir dürfen jetzt nicht die Fehler früherer Regierungen wiederholen, die wirtschaftliche Probleme mit der Gießkanne bekämpft haben. Das hat die Ausgangslage, vor der wir jetzt stehen, verschärft. Umso wichtiger ist es, den Blick nach vorne zu richten und stabile Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum zu schaffen. Neben zielgerichteten Entlastungen braucht es weiterhin konsequente strukturelle Reformen, um unseren Wirtschaftsstandort und unseren Wohlstand abzusichern.“
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