- 09.04.2026, 11:42:04
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Schloss Hof zeigt bis 2.11.2026 die neue Sonderausstellung "Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Kunstwerk"
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll: Der Barockgarten ist weit mehr als eine Gartenanlage – er ist Ausdruck von Macht, Wissen, Ästhetik und Lebensgefühl.

Feierliche Eröffnung: Schloss Hof zeigt bis 2.11.2026 die neue Sonderausstellung „Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Kunstwerk“.
Am 8.4.2026 feierten rund 200 Gäste, darunter Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Generalsekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus Severin Gruber und Andreas Zabadal, Bürgermeister von Engelhartstetten die feierliche Eröffnung der Sonderausstellung im Festsaal von Schloss Hof.
In sieben Räumen entfaltet sich die Welt der barocken Gartenkunst – von Blumenpracht und Formschnitt über Wasserkunst und Technik bis hin zu Architektur, Skulptur und exotischen Pflanzen. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll: Der Barockgarten ist weit mehr als eine Gartenanlage – er ist Ausdruck von Macht, Wissen, Ästhetik und Lebensgefühl.
Die neue Sonderausstellung auf Schloss Hof, kuratiert von Katrin Harter (Schönbrunn Group) nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine vielschichtige Reise durch die Welt der barocken Gartenkunst. Raum für Raum entfaltet sich der Barockgarten als sinnlich erfahrbares Gesamterlebnis – geprägt von strenger Ordnung, technischer Raffinesse und beeindruckender gestalterischer Fantasie.
DIe Ausstellungsthemen im Überblick
Die Gärten der Barockzeit sind ein Abbild der barocken Gesellschaft – sie dienen dem Vergnügen der gesellschaftlichen Eliten, sind aber auch Mittel zur Demonstration von Macht und Reichtum.
Das Gesamtkunstwerk „Barockgarten“ verbindet Wissenschaften wie Geometrie und Botanik mit dem Gefühl für Ästhetik und Ordnung. Es ist ein perfektes Zusammenspiel von Natur und Kunst – und lässt sich mit allen Sinnen erleben. Kein Wunder, dass die verspielte Symmetrie der barocken Gartenkunst auch heute noch eine magische Anziehungskraft ausübt.
Die Ausstellung thematisiert die essenziellen Gestaltungskriterien einer barocken Gartenanlage. So finden sich am Beginn beispielhaft die wichtigsten Protagonisten eines Barockgartens - ausgehend vom Kaiserhaus und Adel als Auftraggebern, Architekten bis hin zu den zahlreichen Gartenhilfskräften, welche die Anlage erhielten und pflegten.
Einen Schwerpunkt bilden Blumen und Bäume, die im barocken Garten in schier endlosen Variationen zu kunstvollen Gebilden geformt werden. Es ist wie ein Spiel mit der Natur, wenn tausende Blumen und Buchspflanzen farbenprächtige, lebendige Teppiche unter freiem Himmel bilden. Bäume und Sträucher werden in fantasievolle Formen zurechtgeschnitten und bilden in geraden Alleen oder in versteckten Nischen den schattigen Kontrast zu sonnendurchfluteten Freiflächen.
Hier wird deutlich, wie sehr die Barockzeit die Natur ordnet, gestaltet und symbolisch auflädt. Blumen dienen nicht nur der Zierde, sondern transportieren Botschaften: Formschnitt wird zum sichtbaren Ausdruck menschlicher Gestaltungskraft.
Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Element Wasser, der „Seele des Gartens“. Fontänen, Kaskaden und spiegelnde Becken bringen Bewegung in die strenge Geometrie. Gleichzeitig offenbart die Ausstellung die technische Meisterleistung hinter dem Spektakel: ausgeklügelte Leitungssysteme, Reservoirs und Pumpwerke machten das „springende Wasser“ überhaupt erst möglich. Wasser wird als sinnliches Erlebnis ebenso erfahrbar wie als kostbares Statussymbol.
Darüber hinaus zeigt die Ausstellung, wie stark der Barockgarten über seine Grenzen hinauswirkt. Als Quelle künstlerischer Inspiration prägt er Malerei, Grafik und Kunsthandwerk ebenso wie Literatur, Musik und Theater. Idealisierte Gartenszenen finden sich auf Gemälden, Porzellan, Textilien oder Möbeln wieder; Gartenanlagen werden zur Bühne für Opernaufführungen und höfische Feste. Der Garten wird damit nicht nur gestaltet, sondern auch erzählt, besungen und inszeniert.
Neben Lust und Repräsentation thematisiert die Ausstellung auch die geordnete Nützlichkeit barocker Anlagen. In streng gegliederten Küchengärten wachsen Obst, Gemüse und Kräuter – ergänzt durch exotische Pflanzen wie Zitrusfrüchte oder Ananas, die in Orangerien überwintert werden. Ästhetik und Funktion gehen Hand in Hand: selbst der Nutzgarten folgt dem Prinzip von Symmetrie und Ordnung und wird zum Prestigeobjekt.
Abschließend rückt das Zusammenspiel von Architektur und Natur in den Fokus. Terrassen, Treppen, Pavillons, Belvederes, Skulpturen und kunstvoll gearbeitete Tore strukturieren den Gartenraum und eröffnen immer neue Perspektiven. Mythologische Figuren, Allegorien der Jahreszeiten oder Darstellungen der vier Elemente machen den Garten lesbar – als Bühne höfischer Selbstdarstellung und als Spiegel barocken Weltverständnisses.
So entsteht ein facettenreiches Bild des Barockgartens: als Kunstwerk, als technisches Meisterstück, als Symbolraum und als Ausdruck eines Lebensgefühls, das bis heute fasziniert.
TV-TIPP zur Sonderausstellung
ORF2 „Natur im Garten“
Ausstrahlungstermin: 12.April, 17:30 Uhr
ORF-Sendung - „Natur im Garten“
ORF2 „Das Paradies daheim“
Ausstrahlungstermin: Dienstag, 26. Mai 2026, 17:30 Uhr
Das Paradies daheim - Die schönsten Gärten Österreichs - ORF 2 - tv.ORF.at
Zur Ausstellung erscheint eine Begleitbroschüre, die im Shop erhältlich ist.
„Verspielte Symmetrie: Der Barockgarten als Kunstwerk“
Schloss Hof (2294 Schloßhof 1), www.schlosshof.at
Laufzeit:
bis 2.11.2026
Öffnungszeiten:
Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
Kuratorin:
Katrin Harter
Projektleitung und Koordination:
Katrin Harter
Klaus Panholzer, Geschäftsführer Schönbrunn Group: Mit der neuen Sonderausstellung nehmen wir unsere Besucherinnen und Besucher auf eine faszinierende Reise durch die Welt der barocken Gartenkunst mit. Wer heute durch die Alleen, Gärten und Wasserspiele von Schloss Hof wandelt, wird regelrecht von ihrer Magie in den Bann gezogen. Es ist ein Erlebnis, das zeigt, wie Barockgärten nicht nur Ausdruck von Macht und Wissen, sondern auch ein kunstvoll inszeniertes Lebensgefühl sind – und das bis heute begeistert und inspiriert.
Severin Gruber, Generalsekretär, Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus: Mit 5,26 Millionen Eintritten an ihren vier Standorten blickt die Schönbrunn Group auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Besonders beeindruckend ist der Zuwachs von 19 Prozent am Standort Schloss Hof, der mit über 300.000 Besucherinnen und Besuchern einen neuen Rekord erreicht hat. Dies verdeutlicht einmal mehr die zentrale Rolle der Schönbrunn Group als Förderer und Impulsgeber für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich. Speziell für das Marchfeld genießt Schloss Hof einen besonderen Stellenwert und zählt zu den bedeutendsten Attraktionen der Region. Ein vielfältiges und innovatives Programm – darunter die neue Sonderausstellung – lässt das kulturelle Erbe lebendig werden und begeistert zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland.
Johanna Mikl-Leitner, Niederösterreichische Landeshauptfrau: Ausgestattet mit einem der bedeutendsten Barockgärten des deutschsprachigen Raumes ist Schloss Hof ein außergewöhnliches Kulturgut unseres Bundeslands, das das imperiale Erbe Österreichs abbildet. Als kulturtouristischer Hotspot Niederösterreichs vermittelt das Schloss Hof Besucherinnen und Besucher die Geschichte unseres Landes und begeistert mit der Architektur des Gebäudes wie des Barockgartens, womit es kaum einen geeigneteren Ort als Schloss Hof für diese Ausstellung geben kann.
Katrin Harter, Kuratorin Schönbrunn Group: Es war längst an der Zeit dem Thema „Barockgarten“ eine eigene Ausstellung zu widmen, haben wir doch in Schloss Hof eine der imposantesten Anlagen Österreichs. Bis heute übt ein barocker Garten auf uns eine Faszination aus, der man sich kaum entziehen kann. Was dahinter steckt, welche ausgeklügelten Planungen, welch großer Aufwand und welch gestalterische Details solch eine Anlage zum Gesamtkunstwerk machen, das möchten wir mit dieser Ausstellung beispielhaft veranschaulichen. Ausgewählte Exponate zeigen zudem, dass sich Formen und Stilelemente eines barocken Gartens in nahezu allen Sparten der Kunst widerspiegeln. Die Ausstellungsthemen kann man zudem anschließend bei einem Spaziergang durch den Schloss Hofer Barockgarten auf wunderbare Weise in die Praxis umgesetzt hautnah erleben.
Ort: Schloss Hof, 2294 Schloßhof 1
Öffnungszeiten: täglich, 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt Schloss Hof: Erwachsene Ꞓ 24,00 / Kinder (6–18 Jahre) Ꞓ 13,50 / Familien (2 Erwachsene + max. 3 Kinder) Ꞓ 61,50 Aufpreis Führungen: Erwachsene Ꞓ 5,00; Kinder (6–18 Jahre) Ꞓ 3,50. Aufpreis Spezialführungen: Erwachsene Ꞓ 10,00; Kinder (6–18 Jahre)
Ꞓ 10,00. Tickets auch online unter www.imperialtickets.com erhältlich.
TIPP: Mit Jahreskarte besonders günstig: Erwachsene Ꞓ 49,00 / Kinder (6–18 Jahre) Ꞓ 28,00.
Nähere Informationen und Reservierung sowie Anreisemöglichkeiten unter +43 2285 20 000, [email protected] und www.schlosshof.at
Weiterführende Informationen und ausgewähltes Bildmaterial finden Sie im Pressecorner und unter folgendem Medienlink. Das Bildmaterial steht zur honorarfreien Veröffentlichung im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung zur Verfügung.
Die Schönbrunn Group vereint unter ihrem Dach die meistbesuchten Attraktionen und Angebote des imperialen Erbes Österreichs: das Schloss Schönbrunn, das Möbelmuseum Wien, das Sisi Museum und die Kaiserappartements in der Wiener Hofburg sowie Schloss Hof und Schloss Niederweiden. Die Schönbrunn Group ist mit der Erhaltung und Revitalisierung der anvertrauten Kulturgüter sowie der Gestaltung neuer Kulturvermittlungsformate und Entwicklung neuer Geschäftsfelder betraut. Die dafür notwendigen Mittel werden zur Gänze aus selbst erwirtschafteten Erlösen aufgebracht. Zentrale Aufgabe und Passion sind, die Menschen für das imperiale Erbe und die Welt der Habsburger zu begeistern, ob direkt vor Ort an den Standorten der Schönbrunn Group oder begleitend über das digitale Angebot. Die Standorte der Schönbrunn Group sind führende Tourismusdestinationen sowie beliebte Freizeitziele und Naherholungsgebiete.
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Telefon: +43 664 814 5701 / +43 664 8207191
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Website: https://www.schoenbrunn-group.com
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