• 08.04.2026, 11:54:02
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FPÖ – Hauser: „EU-CO2-Zoll ist ein Schlag gegen unsere Bauern!“

„EU verweigert Ausnahmen bei CO2-Zoll auf importierte Düngemittel und bringt unsere Bauern weiter unter Druck“

Wien (OTS) - 

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser hat die Weigerung der EU-Kommission, Ausnahmen für importierte Düngemittel zuzulassen, als „schweren Schlag gegen Europas Bauern“ bezeichnet. Frankreich, Italien und Kroatien hatten Ende März gefordert, den neuen CO2-Zoll auf importierte Düngemittel auszusetzen, aber die Kommission wies das zurück. EU-Agrarkommissar Christophe Hansen begründete das damit, ein Aussetzen könne die Importabhängigkeit verschärfen. „Unglaublich! Brüssel zieht den Landwirten das Geld aus der Tasche und verkauft das als Klimapolitik! Die Bauern sind europaweit unter Druck: Das ist nicht Landwirtschaftspolitik, das ist ein desaströses Belastungsprogramm für unsere Versorgungssicherheit!“, so der freiheitliche EU-Abgeordnete.

Hauser betonte, der Kern des Problems liege im System selbst: „Die EU verteuert Dünger, obwohl Europas Bauern bereits unter Krieg, Energiepreisen und Lieferunterbrechungen leiden. Wer in so einer Lage zusätzliche Zoll- und CO2-Lasten verteidigt, handelt gegen die eigene Bevölkerung!“ Der CO2-Grenzausgleich CBAM ist seit 1. Jänner 2026 in seiner definitiven Phase. Die Übergangsphase mit bloßen Berichtspflichten endete 2025. Die Kommission veröffentlichte den ersten Zertifikatspreis für das erste Quartal 2026 am 7. April mit 75,36 Euro. Der Preis für das zweite Quartal soll am 6. Juli folgen, und ab 2027 ist eine wöchentliche Veröffentlichung vorgesehen.

Besonders brisant sei laut Hauser, dass Frankreich die Aussetzung ausdrücklich mit höheren Kosten durch Unterbrechungen infolge des Iran-Kriegs begründet habe. „Die globalistischen Eliten in Brüssel verursachen mit ihrer Politik, dass die Bauern doppelt bestraft werden! Durch die Krise und dann noch durch die EU-Abgabe“, ärgerte sich der Freiheitliche. „Das muss sofort aufhören! Die Kommission muss diese Absurdität sofort beenden! Die Folgen des CO2-Grenzausgleichs auf die Landwirtschaft müssen nicht nur aufgezeigt, sondern alle negativen Folgen müssen verhindert werden!“

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