- 08.04.2026, 10:30:32
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FPÖ – Hafenecker: „Rätsel um Pilnacek-Laptop: Gelöschte Spuren werfen massive Fragen auf!"
Gelöschte Daten, verweigerte Auswertungen und ein ÖVP-Netzwerk, das mauert – Hafenecker fordert volle Aufklärung des tiefen schwarzen Staates
Im Vorfeld des heutigen Befragungstages im U-Ausschuss zur Causa Pilnacek formulierte FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA, klare Erwartungen an die Auskunftspersonen und das ÖVP-geführte Innenministerium. „Wir erleben heute den nächsten Akt im Drama des ‚tiefen schwarzen Staates‘. Unsere Aufgabe ist es, Licht in ein Dunkel zu bringen, das vom Innenministerium bisher nur spärlich beleuchtet wurde. Wir erwarten uns heute Antworten statt der gewohnten Ausreden und Halbwahrheiten“, so Hafenecker.
„Das BMI unter ÖVP-Innenminister Karner liefert bis heute nur das absolute Minimum an Informationen. Bei den entscheidenden Log-Daten wissen wir zwar, wer wann etwas geändert hat, aber die wesentliche Information, was geändert wurde, bleibt man uns schuldig. Ebenso wirft die angebliche Nichtauswertbarkeit von Rufdaten Fragen auf. Ist das technische Unfähigkeit oder bewusste Verweigerung, um die Aufklärung zu blockieren?“, kritisierte der freiheitliche Generalsekretär.
Besondere Brisanz erwarte man sich von der Befragung des pensionierten IT-Technikers, der wochenlang Zugriff auf Pilnaceks Laptop hatte. „Hier stehen zentrale Fragen im Raum, die heute beantwortet werden müssen: Warum wurde ein Laptop, der angeblich gar nicht passwortgeschützt war, überhaupt ‚geknackt‘? Warum wurde die PowerShell-History gelöscht, was auf eine gezielte Verschleierung und Verwischung von Spuren hindeutet? Und wenn die Auskunftsperson den Laptop als ‚Zentrum von Informationen aus der Justiz‘ bezeichnete, warum hat sie dann nicht umgehend die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und eine Kopie der Daten veranlasst?“, so Hafenecker.
Auch die Befragung des Bezirkspolizeikommandanten, sei wesentlich, um die Informationskette nach Pilnaceks Tod lückenlos nachzuvollziehen. Ein späterer Aktenzugriff ohne ersichtlichen Grund wirft hier zusätzliche Fragen auf. „Die Österreicher haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie dieses System funktioniert, in dem offenbar das Parteibuch mehr zählt als die Wahrheit. Wir fordern schonungslose Aufklärung“, so der freiheitliche Fraktionsführer abschließend.
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