• 08.04.2026, 08:40:33
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Heizungstausch raus aus Öl: Vorarlberg bleibt fossiles Schlusslicht, Tirol und Salzburg im letzten Drittel

Steiermark an der Spitze - Vorarlberger Öl-Heizer „brennen“ um 72 Millionen Euro mehr

Es ist unverständlich, dass so viel Haushalte in Westösterreich
nach wie vor viele Millionen für Öl- und Gas ausgeben.
Wien (OTS) - 

Trotz Förderungen für den Heizungstausch setzen (zu) viele Haushalte in Westösterreich nach wie vor auf Öl- und Gasheizungen und „verbrennen“ damit Millionen, zeigt eine Analyse des Branchenverbands proPellets Austria: Im Vorjahr wurden in Vorarlberg pro 1.000 Haushalte rechnerisch nur 0,84 neue Pelletheizungen installiert – das ist mit Ausnahme von Wien mit Abstand der letzte Platz. Zum Vergleich: In der Steiermark waren es pro 1.000 Haushalte 7,4 Pelletheizungen. Auf dem vorletzten Platz liegt mit 2,9 installierten neuen nachhaltigen Heizungen Tirol, vor Salzburg mit 3,2. Insgesamt wurden im Vorjahr in Österreich 18.032 Pelletheizungen neu installiert.

Steirer sparen über zehn Millionen Euro – Vorarlberg „verbrennt“ mehr als 72 Millionen

Auf Basis der aktuellen Preise sparen die 4.200 steirischen Haushalte, die im Vorjahr auf Pellets umgestiegen sind, mehr als zehn Millionen Euro im Vergleich zu Heizöl. Auf der anderen Seite heizen nach wie vor 30.000 Vorarlberger Haushalte mit Öl oder Gas – sie „brennen“ damit fürs Heizen in Summe um 72 Millionen Euro mehr als mit einer effizienten Pelletheizung.

Es ist unverständlich, dass so viele Haushalte in Westösterreich nach wie vor viele Millionen mit Öl- und Gasheizungen „verbrennen“, statt auf nachhaltige Energie aus Österreich zu setzen, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria. „Bei den aktuellen Preisen spart ein Haushalt, der von Öl auf Pellets umsteigt, mehr als 2.400 Euro – das ist ein ganzes Netto-Monatsgehalt.“

18.000 neue Pelletheizungen bedeuten 3,5 Millionen Tonnen weniger CO2

Laut einer aktuellen Studie im Auftrag der Wirtschaftskammer Steiermark spart eine Pelletheizung über den gesamten Lebenszyklus – also Herstellung, Betrieb und Entsorgung – 197 Tonnen CO2 im Vergleich zu einer Ölheizung. Die 18.032 im Vorjahr neu installierten Pelletheizungen bedeuten also für die kommenden 20 Jahre 3,5 Millionen Tonnen weniger CO2-Belastung.

Rückfragen & Kontakt

proPellets Austria
Mag. Christian Spitaler, MAS
Telefon: 06769525121
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.propellets.at

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