• 02.04.2026, 08:54:32
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PHAGO Arzneimittel-Radar zeigt für erstes Quartal keine versorgungskritischen Einschränkungen - trotzdem sechs Indikationsgruppen im Fokus

Besonderes Augenmerk auch auf Schutzausrüstung nach Warnungen aus Deutschland wegen drohender Knappheit

Wien (OTS) - 

Aufgrund der Anfälligkeit der Lieferketten durch den Krieg im Nahen Osten haben die Betriebe des österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhandels Sicherheitsvorkehrungen getroffen. In den 23 Arzneimittellagern der PHAGO Mitglieder in ganz Österreich werden 12 Millionen Packungen bevorratet. „Aktuell stellen wir keine Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Verfügbarkeit von Arzneimitteln oder Medizinprodukten fest.“, berichtet PHAGO-Generalsekretärin Monika Vögele.

Nach Warnungen aus Deutschland, dass medizinische Schutzausrüstung, insbesondere Schutzhandschuhe wegen der Eskalation am Persischen Golf bald knapp werden könne, monitoren die PHAGO-Vollgroßhändler diesen Bereich zusätzlich.

Auf dem Arzneimittel-Radar der PHAGO-Vollgroßhändler zeigt sich mit Ende des ersten Quartals 2026 gegenüber dem Vorjahr folgendes Bild: Der Anteil der Arzneimittel, die als lieferkritisch eingestuft werden, weil die Nachlieferung seitens der Hersteller verzögert oder eingeschränkt erwartet wird, hat sich in den meisten Indikationsgebieten verbessert. So sind etwa 94 Prozent aller Herz/Kreislaufmedikamente problemlos erhältlich, auch fast alle Antibiotika und Antirheumatika sind verfügbar.

Im Fokus haben die Vollgroßhändler derzeit folgende Indikationsgruppen:

  • Der Nachschub bei blutstillenden Arzneimitteln droht zu stocken.

  • Ein Viertel aller Augentropfen wird weiterhin als lieferkritisch eingestuft.

  • Bei Insulin und oralen Antidiabetika sind es über 40%.

  • Einzelne Schlaf- und Beruhigungsmittel sind unter Beobachtung.

  • Arzneimittel für Pankreatitis müssen kontingentiert ausgeliefert werden, damit es aufgrund bestehender Engpässe zu einer sachgerechten Aufteilung kommt.

  • Ebenso einzelne Hormonersatztherapien.

Rückfragen & Kontakt

PHAGO
Dr. Monika Vögele
Telefon: +43 (0) 1 71 72 8 794
E-Mail: [email protected]

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