- 01.04.2026, 12:08:02
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FPÖ – Fürtbauer zu KMU-Bericht 2025: „Schöne Worte – harte Realität für Österreichs Betriebe“
„Der aktuelle Bericht ‚KMU im Fokus 2025‘ zeichnet ein bekanntes Bild: Die Regierung lobt die Klein- und Mittelbetriebe als ‚Rückgrat der Wirtschaft‘, gleichzeitig verschlechtert sich ihre wirtschaftliche Lage spürbar“, so heute der freiheitliche Sprecher für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) NAbg. Michael Fürtbauer.
„Mit über 600.000 Betrieben, 2,46 Millionen Beschäftigten und mehr als der Hälfte der Wertschöpfung tragen die KMU Österreich. Doch genau diese Betriebe kämpfen zunehmend ums Überleben. Die Zahlen im Bericht sprechen eine klare Sprache: Die reale Wertschöpfung ist rückläufig, die Beschäftigung sinkt, und das nominelle Wachstum entsteht ausschließlich durch Preissteigerungen. Mit anderen Worten: Die Wirtschaft wächst nicht, sie wird teurer“, erklärte Fürtbauer.
Besonders ernüchternd sei der internationale Vergleich. Österreichs KMU würden sich schwächer als der EU-Durchschnitt entwickeln und gleichzeitig gehe die Rentabilität zurück, ein klares Signal, dass die Belastungen für die Betriebe weiter steigen würden. „Trotzdem präsentiert die schwarz-rot-pinke Verlierer-Ampel ihre Maßnahmen als Erfolgsgeschichte. Von Industriestrategie, Förderprogrammen und langfristigen Visionen ist die Rede. Doch in der Realität kommen diese Versprechen bei vielen Betrieben nicht an. Während über Milliardenbudgets gesprochen wird, kämpfen Unternehmer tagtäglich mit Bürokratie, hohen Arbeitskosten und steigenden Energiepreisen“, so der Abgeordnete.
Ein besonders gravierendes Beispiel: Der groß angekündigte Energiekostenzuschuss für 2025 sei bis heute nicht einmal anzusuchen. „Während Betriebe längst unter der Kostenlawine leiden, bleibt die Hilfe in der Warteschleife. Das zeigt deutlich, wie groß die Lücke zwischen politischer Ankündigung und wirtschaftlicher Realität ist.“
„Auch die strukturellen Probleme bleiben ungelöst. Bürokratische Hürden, fehlendes Risikokapital, schwache Innovationsdynamik und der akute Fachkräftemangel bremsen die Betriebe aus. Bei der Digitalisierung liegt Österreich lediglich im EU-Mittelfeld, ein weiterer Beleg dafür, dass die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Die Regierung spricht von Chancen und Strategien, die Betriebe erleben Stillstand und Belastung. Dieser Bericht ist kein Erfolgsnachweis, sondern ein Warnsignal“, so Fürtbauer
„Österreich braucht keine weiteren Strategiepapiere, sondern sofort wirksame Maßnahmen. Weniger Bürokratie, niedrigere Lohnnebenkosten und endlich leistbare Energie sind entscheidend, damit die KMU wieder investieren und Arbeitsplätze sichern können. Wer das Rückgrat der Wirtschaft schwächt, gefährdet den gesamten Standort Österreich“, stellte Fürtbauer klar.
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