• 01.04.2026, 10:56:35
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ÖGB-Schuberth: „Mehr Investitionen in Qualifizierung und Weiterbildung für Arbeitnehmer:innen“

Offene Stellen und Arbeitssuchende besser zusammenbringen – dafür braucht es ein starkes Arbeitsmarktbudget

Wien (OTS) - 

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen ein widersprüchliches Bild: Auf der einen Seite suchen viele Unternehmen dringend Fachkräfte, auf der anderen Seite sind weiterhin viele Menschen auf Jobsuche. Für den ÖGB ist klar: Um diese Lücke zu schließen, braucht es gezielte Investitionen in Qualifizierung und ein ausreichend ausgestattetes Arbeitsmarktbudget.

„Der Arbeitsmarkt steht vor großen Herausforderungen. Viele Betriebe melden Fachkräftebedarf, gleichzeitig finden nicht alle Arbeitssuchenden rasch einen passenden Job. Das zeigt deutlich: Wir müssen stärker in Aus- und Weiterbildung investieren“, sagt Helene Schuberth, Bundesgeschäftsführerin des ÖGB. „Und einen speziellen Fokus auf ältere Beschäftigte legen, denn dort liegen viele Chancen und Potentiale”, so die Gewerkschafterin.

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sei es entscheidend, Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. „Qualifizierung ist der Schlüssel. Wer neue Fähigkeiten erwirbt oder sich weiterbildet, hat bessere Chancen auf stabile und gut bezahlte Arbeit. Davon profitieren Beschäftigte ebenso wie Unternehmen“, betont Schuberth.

Der ÖGB fordert daher ein starkes und ausreichend finanziertes Arbeitsmarktbudget, damit das Arbeitsmarktservice (AMS) genügend Mittel für Qualifizierungsprogramme, Beratung und Unterstützung bereitstellen kann. Besonders wichtig seien Angebote für Menschen, deren Qualifikationen nicht mehr zu den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes passen und ältere Beschäftigte.

„Es reicht nicht, über Fachkräftemangel zu reden. Wir müssen aktiv dafür sorgen, dass Menschen die Qualifikationen bekommen, die heute und morgen gebraucht werden. Die Arbeitswelt verändert sich schnell. Deshalb müssen Weiterbildung und Qualifizierung selbstverständlicher Teil des Berufslebens werden“, so die ÖGB Bundesgeschäftsführerin abschließend.

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0664/614 5221
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