- 01.04.2026, 10:31:02
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Greenpeace unterstützt zentrale Forderungen des Bauernprotests gegen EU-Mercosur
Umweltschutzorganisation fordert von Landwirtschaftsminister Totschnig verpflichtende Herkunfts- und Haltungskennzeichnung
Kurz vor dem Inkrafttreten der vorläufigen Anwendung des EU-Mercosur-Handelspakts unterstützt Greenpeace zentrale Forderungen des heutigen Bauernprotests in Wien gegen EU-Mercosur und für Transparenz. Um die Landwirtschaft krisenfest zu machen, fordert die Umweltschutzorganisation von Landwirtschaftsminister Totschnig eine lückenlose Herkunftskennzeichnung - sowohl im Handel als auch in der Gastronomie. Dadurch wird es möglich, sich gegen minderwertige Agrarimporte auf Kosten von Klima und Tierwohl abzugrenzen und die heimische Qualität zu sichern. Für vollumfängliche Transparenz fordert die Umweltorganisation zudem auch eine Kennzeichnung der Tierhaltungsbedingungen direkt am Produkt.
Ursula Bittner, Wirtschaftsexpertin bei Greenpeace Österreich: “Es darf keine Freihandels-Deals auf Kosten der Bauernschaft geben, vielmehr brauchen wir faire Rahmenbedingungen wie eine klare Kennzeichnung. Zudem sind faire und klare Regeln wichtig. Damit können wir die Standards für eine nachhaltige Landwirtschaft hochhalten, um unser Wasser sowie unsere Böden zu schützen und fairen Wettbewerb zu schaffen. Jedenfalls ist es unfair, von den heimischen Bäuerinnen und Bauern hohe Standards zu verlangen und gleichzeitig das Tor für Billig-Fleisch aus Übersee zu öffnen.”
Die Umweltschutzorganisation fordert von Minister Totschnig, sich entschieden gegen EU-Mercosur zu stellen und die Herkunfts- und Haltungskennzeichnung umgehend umzusetzen.
Rückfragen & Kontakt
Ursula Bittner
Wirtschaftsexpertin
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 (0) 664 96 06 429
E-Mail: [email protected]
Réka Tercza
Pressesprecherin
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 (0) 664 857 45 98
E-Mail: [email protected]
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