- 31.03.2026, 13:50:02
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FPÖ – Kassegger/Hammerl: „Nullnummer der Bundesregierung verzögert sich weiter – sofort Steuern senken, um Mega-Inflation zu verhindern!“
Während die Bundesregierung noch immer kein verfassungskonformes Gesetz zu ihrem Markteingriff zusammen bringt, treiben die hohen Spritpreise die Teuerung in viele Lebensbereiche
Scharfe Kritik üben die Abgeordneten zum Nationalrat und Energiesprecher Axel Kassegger und Paul Hammerl an der völlig falschen Vorgehensweise der Bundesregierung auf die massiv gestiegenen Spritpreise. Die angekündigte „Spritpreisbremse“ ist zur reinen Nullnummer mutiert, die weder die Transportwirtschaft entlaste noch die Bevölkerung vor einer neuen Teuerungswelle schütze.
„Während die Bundesregierung weiter herummurxt, explodieren die Kosten im Transportbereich. Das ist brandgefährlich, denn Transportkosten stecken in praktisch jedem Produkt, das wir täglich kaufen“, so Kassegger und Hammerl. Die aktuellen Zahlen sprechen eine klare Sprache. Die Dieselpreise sind seit Jahresbeginn um über 46 Prozent gestiegen. Das ist ein Kostenschock, der sich unweigerlich durch die gesamte Wirtschaft frisst. Hammerl und Kassegger warnen vor einer drohenden „Mega-Inflation“: „Wenn der Transport teurer wird, wird alles teurer. Das betrifft nicht nur Unternehmen, sondern jeden einzelnen Haushalt.“
Besonders deutlich werde das im Alltag, der Wocheneinkauf wird zum Luxus:
Der Salat aus Spanien, die Milch vom Bauern, das Brot aus der Bäckerei – alles kommt per Lkw. Wenn der Dieselpreis um fast 50 Prozent steigt, verteuert sich der gesamte Einkauf spürbar. Am Ende hat die Familie für denselben Einkauf plötzlich mehrere Euro mehr zu bezahlen und das jede Woche.
Das Schnitzel im Gasthaus wird teurer:
Fleisch, Öl, Gewürze – alles wird geliefert. Wenn der Transport teurer wird, steigen auch die Preise auf der Speisekarte. Aus dem 15-Euro-Schnitzel werden schnell 18 oder 20 Euro.
Die Kosten für den Hausbau oder die Renovierung explodieren:
Ein Mehrfamilienhaus braucht hunderte Lkw-Fahrten: Zement, Ziegel, Stahl, Holz. Jede einzelne Lieferung wird teurer. Das kann am Ende mehrere zehntausend Euro Mehrkosten bedeuten – und treibt auch Mieten weiter nach oben.
Online-Bestellungen kosten plötzlich mehr:
Die Waschmaschine, der Fernseher oder das Paket vom Onlinehändler – alles wird transportiert. Höhere Spritkosten schlagen direkt auf Liefergebühren oder Produktpreise durch.
Die Tankstelle treibt auch den Supermarktpreis:
Selbst Produkte aus Österreich – etwa Milch oder Gemüse – müssen täglich von Bauernhöfen zu Verarbeitern und weiter in den Handel transportiert werden. Jeder Kilometer wird teurer.
„Der Lkw ist das Rückgrat unserer Versorgung. Wenn hier die Kosten explodieren, trifft das am Ende jeden Konsumenten“, betonten Kassegger und Hammerl.
Die Vertreter der Transportbranche schlagen bereits Alarm, denn die Treibstoffkosten machen bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten aus. Immer mehr Betriebe geraten dadurch unter Druck, mit potenziell dramatischen Folgen für Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit.„Es ist wirtschaftspolitisch völlig verfehlt, auf halbherzige Maßnahmen oder Eingriffe in Unternehmensmargen zu setzen. Was wir jetzt brauchen, ist eine klare, sofort wirksame Entlastung über den Steuerweg“, forderte Kassegger.
Konkret sprachen sich Kassegger und Hammerl wiederholt für die Halbierung der Mineralölsteuer und die Abschaffung der CO₂-Bepreisung aus. „Jeder Tag des Zuwartens treibt die Preise weiter nach oben. Die Bundesregierung riskiert sehenden Auges eine neue massive Inflationswelle“, so Kassegger und Hammerl abschließend. „Wer jetzt nicht handelt, wird die Teuerung später nicht mehr einfangen können.“
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