- 31.03.2026, 13:37:32
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FCG Steiermark und Pendlerinitiative: „Pendler dürfen nicht länger im Stich gelassen werden!“
FCG und Pendlerinitiative üben scharfe Kritik und fordern eine sofortige, spürbare Anhebung der Steirischen Pendlerbeihilfe!

FCG-Landesvorsitzender Guido Mauerhofer und Walter Semlitsch, Obmann der Steirischen Pendlerinitiative, sehen angesichts explodierender Kosten im KFZ-Bereich und massiv gestiegener Treibstoffpreise dringenden Handlungsbedarf: „Die Realität für Pendlerinnen und Pendler ist längst eine andere als jene, auf der das aktuelle Fördermodell der steirischen Pendlerbeihilfe basiert. Die Unterstützung ist zu verbessern und neu aufzustellen.
Seit über zehn Jahren wurden die Förderbeträge nicht erhöht, die förderbare Einkommensgrenze stagniert seit 2022 bei 2.500 Euro brutto monatlich. Diese Einkommensgrenze müsste schon längst inflationsbereinigt bei 3.300,- Euro brutto im Monat liegen und zukünftig automatisch inflationsangepasst werden. Gleichzeitig sind die Preise massiv gestiegen – insbesondere an den Tankstellen.
Besonders hart trifft es einkommensschwache Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Pendlerbeihilfe ist für viele die einzige direkte Unterstützung, da steuerliche Entlastungen wie die Pendlerpauschale oft ins Leere gehen. „Gerade jene, die ohnehin wenig verdienen, werden im Stich gelassen. Das ist nicht akzeptabel“, so Mauerhofer und Semlitsch.
Daher sieht FCG-Landesvorsitzender Guido Mauerhofer auch die Arbeiterkammer Steiermark in der Pflicht, von der sich die Interessenvertreter deutlich mehr Einsatz erwarten: „Hier braucht es die dringende Bereitschaft, sowohl vom Land Steiermark als auch von der Arbeiterkammer Steiermark, mehr Mittel in die Hand zu nehmen.
Während andere Bundesländer längst handeln, wurde in der Steiermark die letzte Wertanpassung vor mehr als zehn Jahren vorgenommen. Burgenland hat mit 1. Jänner 2026 wieder eine deutliche Verbesserung für seine Pendler umgesetzt. „Die Steiermark droht hier endgültig den Anschluss zu verlieren.“
Die Forderung ist klar:
Sofortige Erhöhung der steirischen Pendlerbeihilfe, Anhebung der Einkommensgrenzen und eine automatische Anpassung an die Inflation. „Die Pendlerinnen und Pendler sichern täglich Arbeitsprozesse und Wertschöpfung und halten das Land am Laufen. Diese Menschen jetzt zu entlasten, ist hoch an der Zeit, denn hier geht es um Existenzen!“, stellen Mauerhofer und Semlitsch unmissverständlich klar.
Rückfragen & Kontakt
Pendlerobmann Steiermark Walter Semlitsch: 0664 821 60 91
FCG-Landesgeschäftsführer Rene Heinrich: 0664 614 51 67
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