• 31.03.2026, 10:14:32
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ÖGB-Schuberth: Brauchen Schutzschild gegen Teuerung

Gewerkschaftsbund warnt: Inflation nicht durchrauschen lassen

Wien (OTS) - 

Die aktuellen Inflationsdaten bestätigen, was vor allem Pendlerinnen und Pendler längst schmerzhaft spüren: Der Krieg im Iran treibt die Preise für Sprit und Heizöl drastisch in die Höhe. Um hier finanzielle Erleichterung zu schaffen, ist die ab morgen in Kraft tretende Spritpreisbremse ein wichtiger erster Schritt – doch sie kann nur der Anfang sein. „Es ist absehbar, dass der Konflikt zeitverzögert auch die Preise vieler anderer essenzieller Güter wie Gas oder Lebensmittel nach oben treiben wird“, sagt ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth.

Schutzschirm gegen Teuerung

Angesichts der drohenden Preisexplosion fordert Schuberth rasch weitere und umfassende preisdämpfende Maßnahmen zur Entlastung der Haushalte. Um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor dieser massiven finanziellen Belastung zu schützen, verlangt der ÖGB die rasche Umsetzung des angekündigten Preisdeckels für Strom und Wärme sowie die Einrichtung einer Anti-Teuerungskommission. Der ÖGB erneuert seine Forderung nach einem dauerhaften, strengen Monitoring aller wichtigen Güter des täglichen Bedarfs, um allfällige ungerechtfertigte Preistreiberei sofort abzustellen.

Spritpreisbremse genau beobachten

Die ab morgen geltende Spritpreisbremse muss genau beobachtet werden. Dieser Preiseingriff ist gut, aber es gibt hier noch Luft nach oben. Man wird sich sehr zeitnah anschauen müssen, ob bei dieser nicht nachgeschärft werden muss.

„Arbeitnehmer:innen, Pensionist:innen und Studierende leiden massiv unter den hohen Energiepreisen und brauchen dringend einen wirksamen Schutzschild. Angesichts der weiteren Eskalation im Nahen Osten ist die Bundesregierung gefordert, rasch zusätzliche Maßnahmen zu setzen – sowohl zur Entlastung der Bevölkerung als auch zur Förderung von Energiesparen und Versorgungssicherheit. Nur durch entschlossenes und koordiniertes Handeln kann verhindert werden, dass sich die Teuerung weiter beschleunigt und breite Teile der Gesellschaft unter Druck geraten“, so Schuberth.

Rückfragen & Kontakt

Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
Tel.: +43 664 614 518 0
[email protected]
www.oegb.at

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