• 31.03.2026, 10:00:32
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  • OTS0051

Welttag der Theranostik am 31.03.

Der Welttag der Theranostik würdigt die Fortschritte in der Nuklearmedizin, die Diagnose und Therapie unter Verwendung von radioaktiver Strahlung aus einer Hand ermöglicht.

Wien (OTS) - 

Was bedeutet Theranostik?

Der Begriff stammt aus der Nuklearmedizin und setzt sich aus Therapie und Diagnostik zusammen. Es handelt sich um einen Ansatz der nuklearmedizinsichen Präzisionsmedizin, bei dem derselbe molekulare Zielpunkt im Körper genutzt wird, um eine Krankheit (meist Krebs) zuerst sichtbar zu machen (Diagnostik) und anschließend gezielt zu behandeln (Therapie).

Der Welttag erinnert an die bahnbrechende erstmalige Anwendung von radioaktivem Jod (Jod 131) zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen durch Dr. Saul Hertz im Jahr 1941, mit der erstmals Patientinnen und Patienten geheilt wurden. Seitdem nimmt die Nuklearmedizin in der Diagnostik und in der zielgerichteten Behandlung von Krebs eine führende Stellung ein. In den letzten Jahren gibt es insbesondere für die Behandlung von Prostatakrebs und neuroendokrinen Tumoren bedeutende Innovationen, die mittlerweile in Leitlinien verankert und somit Teil der klinischen Routine sind.

Aktivitäten und Bedeutung des Welttags

Internationale Organisationen wie die World Association of Radiopharmaceutical and Molecular Therapy (WARMTH, https://warmth.org/) und die Society of Nuclear Medicine and Molecular Imaging (SNMMI, https://snmmi.org/) bieten an diesem Tag Fortbildungen und Webinare an. So wird das große Potenzial dieser modernen Diagnostik und gut verträglichen Therapie sowohl Fachpersonen als auch Patientinnen und Patienten nähergebracht, um den Zugang zur Nuklearmedizin weltweit zu verbessern.

Auch die Österreichische Gesellschaft für Nuklearmedizin und Theranostik (OGNT, https://www.ognt.at/) hat dieses wichtige Zukunftsthema auf ihre Fahnen geheftet, mit dem Ziel, Strukturen und Einrichtungen in Österreich zu verbessern, um dem steigenden Versorgungsbedarf an Therapieeinheiten gerecht zu werden.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Mag. Michael Gabriel, Präsident der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin, Leiter des Instituts für Nuklearmedizin und Endokrinologie, Kepler Universitätsklinikum Linz

a.o. Univ.-Prof. Dr. Rainer W. Lipp, FACNM, Leiter der AG Öffentlichkeitsarbeit der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin und Innere Medizin, Medizinische Universität Graz, Klinische Abteilung für Onkologie; ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des Diagnostikum Nuklearmedizin Graz

Prim. Univ.-Prof. Dr. Siroos Mirzaei, MBA, Präsident elect der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin, Leiter der Abteilungen für Nuklearmedizin Klinik Ottakring und Klinik Hietzing, Wien

Univ.- Prof. Priv.-Doz. Mag pharm Dr Markus Mitterhauser, aHPh, Sprecher der naturwissenschaftlichen Fächer, Leiter der Radiopharmakaentwicklung der klein. Abteilung für Nuklearmedizin am AKH Wien

Dr. Charlotte Sonneck-Koenne, Finanzreferentin und Sekretär der OGNT, Fachärztin für Nuklearmedizin und Allgemeinmedizinerin, MED 22 und PET-CT Zentrum Klinik Ottakring, Wien

Prof. Alexander Haug, Leiter AG Kongress der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin, Wien

Rückfragen & Kontakt

OGNT - Österreichische Gesellschaft für Nuklearmedizin und
Theranostik
Petra Wurzinger, MA
Telefon: 018904427
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.ognt.at

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