- 30.03.2026, 16:49:32
- /
- OTS0098
CEU Hackathon for Social Impact präsentiert innovative Lösungen für die Zukunft Wiens
Die Central European University (CEU) veranstaltete den Hackathon for Social Impact, eine dynamische, interdisziplinäre Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten zum 35-jährigenBestehen der Universität. Die Initiative brachte Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Hintergründen zusammen, um innovative und praxisnahe Lösungen für drängende urbane und gesellschaftliche Herausforderungen in Wien zu entwickeln.
Der Hackathon wurde gemeinsam vom Student Engagement Office und dem Science for Society Hub der CEU organisiert und unterstreicht das Engagement der Universität, akademisches Wissen mit konkretergesellschaftlicher Wirkung zu verbinden.
Eine Plattform für interdisziplinäre Innovation
Die drei Challenges wurden von externen Partnern eingebracht: dem Menschenrechtsbüro der Stadt Wien, MA 17 – Integration und Diversität sowie SDG Watch Austria. Die Studierendenteams wurden beauftragt, innovative, zugleich aber umsetzbare und realistische Lösungen zu entwickeln, die auf bestehenden Ansätzen aufbauen und verfügbare Ressourcen berücksichtigen. Die Themen reichten von digitalen Rechtenund sozialem Zusammenhalt bis hin zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen.
Nach sechs Wochen intensiver Arbeit präsentierten die Finalistenteams ihre Projekte vor einer Jury aus CEU-Fakultätsmitgliedern sowie Vertreter:innen der Partnerorganisationen.
Die neun Finalistenprojekte deckten eine beeindruckende Bandbreite an kreativen und wirkungsvollen Lösungsansätzen ab. Dazu gehörten
- Systeme zur Erfassung von Materialströmen in der Infrastruktur
- Smartphone-Apps zur Reduktion des materiellen Fußabdrucks durch Ernährungsgewohnheiten
- Kommunikationskampagnen zur Auseinandersetzung mit Migrationsnarrativen.
Die Qualität der Projekte war außergewöhnlich hoch, und die Bewertungen lagen sehr eng beieinander. In zwei Challenges kam es zu Gleichständen, sodass die Jury nach intensiven Diskussionen eineEntscheidung treffen musste.
Die Gewinnerteams spiegeln den ausgeprägt interdisziplinären Charakter des Hackathons wider. Über alle drei Challenges hinweg vereinten sie Studierende aus Bachelor- und Masterprogrammen und kombinierten Expertise aus Public Policy, Rechtswissenschaft, Data Science, Umweltwissenschaften, Ökonomie und Gender Studies. Viele Teilnehmende sind in internationalen oder gemeinsamenStudienprogrammen eingeschrieben, was dem Wettbewerb zusätzlich eine transnationale Perspektive verlieh.
Beitrag zur Mission der CEU und zur Zukunft Wiens
Der Hackathon steht exemplarisch für die Mission der CEU, interdisziplinäre Zusammenarbeit und gesellschaftliches Engagement zu fördern — insbesondere im Kontext ihres 35-jährigen Bestehens.
Der Interimspräsident und Rektor der CEU, Professor Carsten Q. Schneider, erklärte:
An der CEU sind wir überzeugt, dass Universitäten eine Verantwortung für das Gemeinwohl tragen. Dieser Hackathon zeigt eindrucksvoll, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit Wissen in konkrete gesellschaftliche Wirkung übersetzen kann. Er macht die Vielfalt der Initiativen an der CEU sichtbar und unterstreicht unser Engagement, gemeinsam mit der Stadt Wien an der Bewältigung zentraler Herausforderungen zu arbeiten.
Gewinnerprojekte nach Challenges
Challenge 1: Digitale Sicherheit und Inklusion
Gewinner: DigiSafeAI
Asli Nur Karailyasli — Master of Public Administration
Esin Uyar Sonmez — MA in Public Policy
Ayse Deniz Ozturk — MA in Public Policy
Suncica Rosic — MA in Economics, Data, and Policy
Das interdisziplinäre Team aus Studierenden der Public Policy und Ökonomie entwickelte mit DigiSafeAI ein System für rund um die Uhr zugängliche digitale Sicherheit, das auf bestehender städtischerInfrastruktur — etwa Chatbot-Diensten der Stadt Wien — aufbaut. Die Lösung adressiert Zugangsbarrieren, sprachliche Hürden und eingeschränkte Servicezeiten und bietet Betroffenen von Cybermobbing und Internetkriminalität mehrsprachige, kontinuierliche Unterstützung — ohne zusätzliche Infrastruktur zu erfordern.
Challenge 2: Sozialer Zusammenhalt und neue Perspektiven auf Migration
Gewinner: Teal (Projekt WIAN)
Shohruh Sadullaev — MS in Social Data Science
Ria Timm — MS in Social Data Science
Das Siegerprojekt zweier Studierender der Social Data Science entwickelt eine mehrschichtige Kommunikations- und Engagementstrategie, um Fehlinformationen entgegenzuwirken und die öffentlicheWahrnehmung von Migration zu verbessern. Es kombiniert Kampagnen im öffentlichen Verkehr, faktenbasierte Medienformate, einen KI-gestützten mehrsprachigen Chatbot, Schulungen für Mitarbeitende sowienachbarschaftsbasierte Initiativen, um Dialog und Begegnung zu fördern.
Challenge 3: Materieller Fußabdruck unter 7 Tonnen pro Kopf
Gewinner: 7t Think Tank
Sophie Holler — BA in Culture, Politics and Society
Fazile Brahimi — MS in Business Analytics
Boga Petruska — MS in Business Analytics
Das Team präsentierte ein umfassendes Instrumentarium zur Reduktion des materiellen Fußabdrucks durch Ernährungssysteme. Dieses umfasst eine Tracking-App, Reformen in der öffentlichen Beschaffungsowie Maßnahmen zur Förderung gemeinschaftlicher Lebensmittelkooperativen. Durch die Verknüpfung individuellen Verhaltens mit systemischen Veränderungen zielt das Projekt darauf ab, Umweltbelastungendeutlich zu reduzieren und nachhaltige Konsummuster zu fördern.
Ausblick
Der CEU Hackathon for Social Impact würdigte nicht nur die Innovationskraft der Studierenden, sondern unterstrich auch die Rolle der Universität als Plattform für Ideen, die Wissenschaft und Gesellschaft miteinander verbinden. Durch die Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit und die direkte Auseinandersetzung mit urbanen Herausforderungen trägt die CEU weiterhin dazu bei, ein inklusiveres Wien mitzugestalten.
Über die CEU
Die Central European University wurde 1991 gegründet und hat seit 2019 ihren Sitz in Wien, unterhält jedoch weiterhin mehrere Forschungseinrichtungen in Budapest. Sie ist eine private, gemeinnützige Universität mit rund 1.500 Studierenden aus über 100 Ländern, die Bachelor-, Master- und Doktoratsprogramme absolvieren, die sowohl in den USA als auch in Österreich akkreditiert sind. Über 200 herausragende Lehrende und Forschende gewährleisten ein exzellentes Betreuungsverhältnis sowie kontinuierliche externe Anerkennung durch renommierte Forschungspreise und Drittmittelprojekte. Die CEU bekennt sich zu Chancengleichheit, Vielfalt, offenen Gesellschaften und Meinungsfreiheit – unter anderem durch Initiativen wie die Invisible University for Ukraine.
Die CEU unterhält zudem eine Forschungs- und zivilgesellschaftliche Präsenz in Budapest durch das CEU Democracy Institute, das Vera and Donald Blinken Open Society Archivum (OSA), das CEU Institute forAdvanced Study (IAS) sowie das CEU Center for Ethics and Law in Biomedicine (CELAB), sowie ein breites Spektrum öffentlicher Bildungsprogramme, Vorträge und kultureller Veranstaltungen, organisiert von der Civic Engagement, Arts and Culture Unit.
Rückfragen & Kontakt
CEU Press
Telefon: +431 252 30 2616
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | CNU






