• 27.03.2026, 13:02:01
  • /
  • OTS0100

FPÖ – Brückl: „Kürzung der Lateinstunden ist Angriff auf Bildungsqualität und bewährte Standards“

„Es geht hier nicht um eine Modernisierung des Lehrplans, sondern um eine ideologisch motivierte Zerstörung bewährter Bildungsstandards“

Wien (OTS) - 

Als einen „massiven Rückschritt und gewaltigen Anschlag auf die Bildungschancen unserer Schüler“ bezeichnete heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA, die Einigung der Regierung, die Lateinstunden in der Oberstufe zu kürzen. Hauptverantwortlich für diesen bildungspolitischen Irrweg sei NEOS-Bildungsminister Wiederkehr, der damit einmal mehr seinen Kurs gegen die klassische Bildung fortsetze. „Wiederkehr scheint die Harmonie in der Verliererkoalition wichtiger zu sein als das Wohl der Schüler“, so Brückl.

„Diese Kürzungen des Lateinunterrichts zugunsten der Fächer ‚Informatik und KI‘ oder ‚Medien und Demokratie‘ bringen überhaupt keinen Mehrwert für die Schüler, sondern vielmehr das genaue Gegenteil. Diese parteipolitische Packelei, bei der der NEOS-Minister mitgemacht hat, ist ein kulturpolitischer Kahlschlag. Latein ist nicht nur die Grundlage auch für Fremdsprachen und ein unverzichtbares Fundament für viele Studienrichtungen wie Medizin oder Jus, sondern schult auch das logische und analytische Denken wie kaum ein anderes Fach. Diese Kompetenzen werden nun dem links-liberalen Zeitgeist geopfert“, kritisierte Brückl.

„Auch die nun inszenierten Jubelarien der NEOS zur präsentierten Lehrplanreform sind nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver, um den tatsächlichen Niedergang des österreichischen Bildungssystems zu verschleiern. Was nützt die schönste ‚Medienkompetenz‘, wenn die Schüler am Ende nicht mehr sinnerfassend lesen, fehlerfrei schreiben oder die Grundrechenarten beherrschen? Es liegt überhaupt auf der Hand, dass die Verlierer-Ampel in Wahrheit mit dem neuen Unterrichtsfach ‚Medien und Demokratie‘ nichts anderes als die Indoktrinierung unserer Jugendlichen vorantreiben will. Den kritischen Umgang mit Medien lernen junge Menschen am besten mit dem Zugang zu einem möglichst vielfältigen Angebot, aber genau das schränkt die Regierung wiederum mit dem Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige massiv ein! Anstatt die Schulen mit immer neuen, unausgegorenen Projekten zu überfrachten, bräuchte es eine klare Rückbesinnung auf die Vermittlung von Kernkompetenzen und echtem Wissen“, erklärte Brückl.

„Es geht hier nicht um eine Modernisierung des Lehrplans, sondern um eine ideologisch motivierte Zerstörung bewährter Bildungsstandards durch ÖVP, SPÖ und NEOS“, stellte Brückl klar.

Rückfragen & Kontakt

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel