- 26.03.2026, 14:18:31
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Voglauer/Grüne: Giftspritzerei mit Ewigkeitschemikalien muss endlich ein Ende finden
Nach ECHA-Empfehlung schleunigst PFAS-Pestizide verbieten
„Dass die EU-Chemiebehörde ECHA nun eine Empfehlung zum weitestgehenden Verbot von PFAS-Ewigkeitschemikalien ausgesprochen hat, ist ein längst überfälliger und enorm wichtiger Schritt“, meint Olga Voglauer, Landwirtschaftssprecherin der Grünen.
„Der nächste Schritt muss ein raschestmögliches Verbot von PFAS-Pestiziden in Europa sein. Hier könnte Österreich eine Vorreiterrolle einnehmen“, erklärt Voglauer weiter, „denn ein Verbot von PFAS-Pestiziden wäre ohne großen Aufwand von der Bundesregierung umsetzbar und würde eine der größten Eintragsquellen dieser Gifte in unsere Böden, unser Wasser und unsere Lebensmittel auf einen Schlag beenden. Das muss wichtiger sein, als die Gewinninteressen der Agrarchemielobby.“
Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Integral sind 91 Prozent der Österreicher:innen für ein Verbot dieser Ewigkeitschemikalien. Andere EU-Staaten setzen bereits solche Verbote um oder bereiten sie vor. "Gesundheitsministerin Schumann und Umwelt- und Landwirtschaftsminister Totschnig dürfen das Thema nicht noch weiter auf die lange Bank schieben. Die heimischen Bio-Bäuer:innen können jederzeit den Beweis antreten, dass Landwirtschaft auch ohne solche Gifte bestens funktioniert“, so Voglauer.
Die Landwirtschaftssprecherin der Grünen hält fest: „Dass diese PFAS-haltigen Gifte in Spritzmitteln eingesetzt werden dürfen und wir gleichzeitig in Österreich noch immer keinerlei Transparenz darüber haben wo und wieviel davon verwendet wird, ist einer der größten Umwelt- und Gesundheitsskandale der letzten Jahrzehnte. Darum fordern wir Grüne neben dem Verbot dieser Ewigkeitschemikalien auch eine öffentlich zugängliche Transparenzdatenbank über die gesamte Spritzmittelverwendung in Österreich. Wir alle haben ein Recht zu wissen, wieviel von welchen Giften wo in unserer Umgebung verspritzt wird.“
„Derzeit liegt auch eine Bürger:inneninitiative im Parlament auf, die ein Verbot von PFAS-Pestiziden fordert und mit wenigen Klicks auf der Parlamentswebsite unterstützt werden kann, um der Bundesregierung damit ein unmissverständliches Zeichen zu senden“, so Voglauer. Für sie ist klar: „Auch unsere Kinder und Enkelkinder haben sich saubere Quellen, gesunde Böden und gesunde Lebensmittel verdient. Es ist höchst an der Zeit die PFAS-Flut zu stoppen, bevor es zu spät ist.“
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