• 26.03.2026, 12:10:02
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FPÖ – Schnedlitz: „FPÖ-Druck wirkt: Epstein-Freund Nowak flüchtet aus der ÖAW – jetzt muss der ganze Sumpf trockengelegt werden!“

FPÖ fordert nach verspätetem Nowak-Abgang nun sofortige Einrichtung einer Justiz-Sondereinheit nach französischem Vorbild zur lückenlosen Aufklärung aller Epstein-Verstrickungen

Wien (OTS) - 

Nach wochenlangem Zögern und massivem Druck der Freiheitlichen hat der in die Epstein-Affäre verstrickte Harvard-Mathematiker Martin Nowak seine Mitgliedschaft in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zurückgelegt. Damit kam er einem drohenden Ausschluss durch das Ethikkomitee der Akademie zuvor. Für FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz sei dieser Schritt zwar zu spät, aber dank dem freiheitlichen Druck zumindest erfolgt.

„Unser Druck hat gewirkt. Dass dieser Mann, der tief in das Netzwerk eines verurteilten Sexualstraftäters und Menschenhändlers verstrickt war, nun quasi durch die Hintertür flüchtet, um einem Rauswurf zuvorzukommen, ist bezeichnend für diese Kreise. Die ÖAW hat wochenlang weggeschaut, verharmlost und diese Causa ausgesessen, während in den USA längst gehandelt wurde. Ohne unseren öffentlichen Druck würde Nowak wohl heute noch unbehelligt in diesem von Steuergeld umschmeichelten Beratergremium der Bundesregierung sitzen“, erklärte Schnedlitz, der auch den österreichischen Medien für den öffentlichen Druck dankte.

Dass nun ein einzelner Akteur das Feld räume, reiche laut dem FPÖ-Generalsekretär jedoch bei Weitem nicht aus. Die bisherigen Enthüllungen rund um die sogenannten Epstein-Files würden nahelegen, dass das Netzwerk bis tief in österreichische Institutionen, sogar in Richtung Ministerien und die heimische Politik, reichen könnte. Schnedlitz forderte daher die sofortige Einrichtung einer behördlichen Sondereinheit analog zum Vorgehen in anderen europäischen Staaten.

„Nowak ist nur die Spitze des Eisbergs in einem Sumpf, der offenbar bis tief nach Österreich reicht. Während in Frankreich längst eine Sondereinheit ermittelt und es in anderen Ländern bereits Festnahmen gegeben hat, bleibt man hierzulande behördlich nach wie vor untätig.“, kritisierte Schnedlitz und fügte hinzu: „Wer wird hier eigentlich mutmaßlich gedeckt? Wurden vonseiten österreichischer Behörden bereits die Akten aus den USA angefordert, wie es beispielsweise bereits im Vereinigten Königreich getan wurde? Es braucht sofort eine Sondereinheit der Justiz, die jeden einzelnen Österreich-Bezug in dieser widerwärtigen Causa schonungslos aufarbeitet!“

Abschließend kündigte Schnedlitz an, die Aufklärung weiter voranzutreiben und den Druck aufrechtzuerhalten. „Wir werden nicht zulassen, dass dieser Skandal einfach unter den Teppich gekehrt wird. Wir werden hier nicht lockerlassen und die notwendigen Schritte weiterhin einfordern, die notwendig sind, um Epsteins Netzwerke und seine Komplizen in Österreich aufzudecken und, falls notwendig, zur Verantwortung zu ziehen!“, so Schnedlitz.

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