• 26.03.2026, 12:08:02
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Der WKÖ-Fachverband Bergbau-Stahl trauert um Alfred Zechling

Fachverbandsobmann Henckel-Donnersmarck und Geschäftsführer Stiftner würdigen den Verstorbenen als Brückenbauer zwischen Tradition und moderner Rohstoffpolitik

Wien (OTS) - 

Der Fachverband Bergbau-Stahl in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) nimmt mit großer Betroffenheit Abschied von MR Dipl.-Ing. Mag. iur. Alfred Zechling, der am 18. März 2026 im 70. Lebensjahr verstorben ist. „Mit Alfred Zechling verliert die österreichische Rohstoff- und Bergbauindustrie eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg die Entwicklung des Sektors mit fachlicher Tiefe, Haltung und Weitblick begleitet hat“, würdigt Andreas Henckel-Donnersmarck, Obmann des Fachverbands Bergbau-Stahl, Zechling. In dessen Tätigkeit im bergbehördlichen Dienst, zuletzt als stellvertretender Leiter der Montanbehörde Süd, verband er technisches Verständnis, juristische Präzision und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein für die nachhaltige Sicherung heimischer Rohstoffe.

Der WKÖ-Fachverband Bergbau-Stahl war ihm über viele Jahre hinweg eng verbunden – geprägt von gegenseitigem Respekt, hoher Professionalität und einem gemeinsamen Verständnis für die strategische Bedeutung der Branche. Sein Rat, seine Expertise und seine Verlässlichkeit machten ihn zu einem geschätzten Partner und Wegbegleiter. „Mit Alfred Zechling verliert die Branche einen überzeugenden Vertreter ihrer Anliegen, einen verlässlichen Partner und einen Menschen, der die Verbindung von Tradition und Zukunft in besonderer Weise gelebt hat“, verabschieden sich Obmann Andreas Henckel-Donnersmarck und Roman Stiftner, Geschäftsführer des Fachverbands Bergbau-Stahl, von Alfred Zechling.

„Alfred Zechling hat früh erkannt, was heute im Zentrum der europäischen Industriepolitik steht: Ohne Rohstoffe gibt es keine Transformation, keine Innovation und keine industrielle Zukunft. Er hat dieses Bewusstsein mit Klarheit, Haltung und persönlichem Einsatz vertreten“, hob Fachverbandsgeschäftsführer Roman Stiftner hervor.

Lange bevor Versorgungssicherheit, Resilienz und strategische Autonomie breite politische Aufmerksamkeit erhielten, betonte der nun Verstorbene die zentrale Rolle des Bergbaus für Wertschöpfung, Innovation und Wohlstand. Dieses Verständnis lebte er nicht nur in seiner beruflichen Funktion, sondern auch als engagierter Unterstützer der österreichischen Bergbauindustrie, deren Anliegen er mit Nachdruck, Sachlichkeit und persönlicher Überzeugungskraft vertrat.

Ein besonderes Anliegen war Zechling die Verbindung von montanistischer Tradition und zeitgemäßer Industriepolitik. Sichtbar wurde dies unter anderem beim Leobener Bergmannstag 2012, der im Rahmen der Großveranstaltung von EUMICON (European Mineral Resources Confederation) stattfand. Die von ihm maßgeblich mitgestaltete Bergparade stand exemplarisch für sein Wirken: das Bewahren bergmännischer Identität als Fundament für eine zukunftsorientierte Rohstoffpolitik. Für Zechling war Tradition kein Selbstzweck, sondern Ausdruck eines Bewusstseins, das die gesellschaftliche Bedeutung von Rohstoffen über Generationen hinweg sichtbar macht.

Großes Gewicht legte er zudem auf die Förderung junger Menschen. Die Ausbildung und Entwicklung von Nachwuchskräften verstand er als zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich. Mit seinem Einsatz trug er dazu bei, Interesse für technische Berufe zu wecken und die nächste Generation für die Herausforderungen einer zunehmend komplexen Rohstoff- und Industriewelt zu gewinnen.

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