- 26.03.2026, 11:53:02
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FFG präsentiert Jahresbilanz 2025: Innovationen für einen starken Standort
Hohe Nachfrage trotz schwacher Konjunktur – klarer Fokus auf Schlüsseltechnologien

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG zieht für 2025 eine klare Bilanz. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen bleibt die Innovationsdynamik in Österreich hoch. Gleichzeitig setzt die FFG gemeinsam mit der Bundesregierung einen strategischen Fokus auf Schlüsseltechnologien als Motor für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz.
Innovation wirkt – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
Das Jahr 2025 war von Vorsicht geprägt: Investitionen wurden verschoben, Risiken neu bewertet. In solchen Phasen zeigt sich die antizyklische Wirkung öffentlicher F&E-Investitionen. Sie stabilisieren Projekte, sichern Beschäftigung und schaffen die Grundlage für künftige Wertschöpfung.
„Innovation ist kein Kostenfaktor, sondern ein Konjunkturimpuls“, sagen die FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz. Eine Studie der KMU Forschung Austria zeigt: Ein Euro Förderung im FFG-Basisprogramm generiert im Schnitt 8,6 Euro zusätzlichen Umsatz.
Hohe Nachfrage – begrenzte Mittel
Die Nachfrage nach FFG-Förderungen bleibt hoch: 2025 wurden 878 Mio. Euro neu bewilligt, rund zwei Drittel davon für Unternehmen. Gleichzeitig stieg das Antragsvolumen deutlich auf 1,8 Mrd. Euro. Die hohe Nachfrage trifft allerdings auf begrenzte Mittel: 34 % der qualitativ förderwürdigen Projekte mussten 2025 aus Budgetgründen abgelehnt werden – das entspricht rund 430 Mio. Euro bzw. 760 Projekten.
„Die Zahlen zeigen deutlich: Die Innovationsdynamik ist vorhanden – entscheidend ist, sie gezielt in jene Technologien zu lenken, die künftig über Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung entscheiden – und in starken Innovationsökosystemen zur Wirkung zu bringen“, so Karin Tausz.
Schlüsseltechnologien als strategischer Schwerpunkt
Mit der Industriestrategie 2035 setzt die Bundesregierung erstmals einen klaren Fokus auf zentrale Zukunftsfelder: Für die Jahre 2026 bis 2029 stehen rund 2,6 Mrd. Euro für Schlüsseltechnologien zur Verfügung – von Künstlicher Intelligenz bis Quantentechnologie.
„Rund zwei Drittel der FFG-geförderten Projekte adressieren bereits ausschließlich Schlüsseltechnologien. Entscheidend ist jetzt, diesen Anteil weiter zu erhöhen und Forschung schneller in industrielle Anwendungen zu bringen“, betont Henrietta Egerth.
Gerade in Schlüsseltechnologien wie der Quantentechnologie zeigt sich das Potenzial des Standorts: Wissenschaftliche Exzellenz soll verstärkt in Wertschöpfung in Österreich überführt werden. Dafür brauche es stabile Rahmenbedingungen, gezielte Finanzierung und eine klare industrielle Perspektive, betonte Rupert Ursin, CEO und Gründer von ZeroThird und qtlabs.
„Jetzt geht es darum, Tempo zu halten und Innovationskraft weiter zu stärken. Wer heute in Forschung und Innovation investiert, sichert morgen Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand“, so Egerth und Tausz abschließend.
Über die FFG:
Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG ist die nationale Förderagentur für angewandte Forschung und Entwicklung in Österreich und unterstützt österreichische Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Forschende mit einem umfassenden Angebot an Förderungen und Services. Die FFG steht im Eigentum der Republik Österreich. Eigentümervertreter des Bundes sind das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET).
Rückfragen & Kontakt
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Mag. Matthis Prabitz
Pressesprecher
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