- 26.03.2026, 11:24:03
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Umfrage: Fernwärme hat gutes Image
Bei drei Viertel ihrer Kunden haben Nah- und Fernwärme laut der jüngsten marketmind-Umfrage ein gutes Image: „Fernwärme punktet mit Bequemlichkeit und Zuverlässigkeit und liegt bei der Bevölkerung voll im Trend“, sagt Studienautorin Priemer.
Verena Priemer, Geschäftsführerin von marketmind, präsentierte der Fernwärmebranche im Rahmen der Fernwärmetage in Graz die aktuellen Imagewerte der Fernwärme. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Denn Nah- und Fernwärme kommen bei den Kunden wieder besser an – besser als vor zwei Jahren.
Für 84 Prozent der Kunden ist Fernwärme bequem in der Nutzung und für 78 Prozent ist die Heizform auch einfach in der Wartung, „weil sie direkt als nutzbare Wärme ins Haus geliefert wird. Es entfallen eigene Heizkessel in Haus oder Wohnung, Schornsteine und Brennstofflager, was Platz spart und Wartungskosten reduziert“, sagt Gerhard Fida, stellvertretender Obmann des Fachverbands Gas Wärme (FGW) und Geschäftsführer der Wiener Netze GmbH.
78 Prozent schätzen an der Nah- und Fernwärme, dass die Heizung „zuverlässig funktioniert“. Für 71 Prozent der Kunden liegt Fernwärme im Trend und 66 Prozent empfinden Fernwärme als sympathisch. „Keine andere Heizung hat derart gute Imagewerte bei Convenience“, sagt Priemer weiter.
Nachhaltige Energieversorgung
61 Prozent der Befragten gefällt außerdem, dass die Fernwärme zur Reduktion von Feinstaub beiträgt; 58 Prozent schätzen, dass Fernwärme durch den geringen CO2-Ausstoß eine niedrige Umweltbelastung darstellt; und 55 Prozent behagt der Umstand, dass Fernwärme natürliche Ressourcen schont. Laut Fida leiste „die Fernwärmebranche einen erheblichen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen und zur Erreichung der heimischen Klimaziele. Mit jedem Jahr kommen weitere technische Fortschritte hinzu, die das Potenzial von Fernwärme weiter stärken.“ Vor allem ist Fernwärmetechnik über die Jahre besser, effizienter und umweltfreundlicher geworden. Sie entwickelte sich von einer primär auf fossile Brennstoffe basierenden Versorgung hin zu einem nachhaltigen System, das immer mehr erneuerbare Energien nutzt. Aktuell ist Fernwärme in Österreich zu 55 Prozent erneuerbar.
Einzig beim Preis finden scheiden sich die Geister: Nur 39 Prozent finden, dass Fernwärme eine „insgesamt günstige Heizmethode“ ist, oder wie Priemer es sagt: „Über das Imageprofil hinweg wird der Preis zwar am schwächsten bewertet, innerhalb des Wärmemarktes sind die Preise jedoch durchaus in einem guten Bereich.“
Die vergleichsweise höheren Preise haben ihre Gründe: Sie sind das Ergebnis hoher Investitionen in den klimafreundlichen Umbau der Wärmenetze. Zweiter Grund: Da ein signifikanter Teil der Fernwärme immer noch durch fossile Energieträger wie Erdgas erzeugt wird, führen steigende Rohstoffpreise auch immer wieder zu höheren Produktionskosten für die Fernwärmeversorger.
1,2 Millionen Fernwärme-Kunden
Mit Nah- und Fernwärme oder Geothermie heizen aktuell rund 1,2 Millionen Haushalte in Österreich, also mehr als jeder vierte Haushalt – Tendenz weiter steigend. Das Heizsystem ist aus Wohnhäusern und Wohnungen also nicht mehr wegzudenken.
Fernwärme als klimafreundliches Heizsystem ist ein wesentlicher Baustein für die Wärmewende im Gebäudesektor. Der Ausbau wird in den kommenden Jahren weiter stark gefördert und soll vor allem die Dekarbonisierung der Städte vorantreiben. Rund 50 der 100 größten Städte der Republik werden mit Fernwärme versorgt.
Über Fernwärme
Fernwärme ist die wohl bequemste Art zu heizen. Sie ist sicher und erprobt in der Anwendung, der Versorgung und vergleichsweise günstig. Die behagliche Fernwärme gelangt über das Fernwärmeleitungsnetz in die Wohnungen. Das Gute an Fernwärme: Der Anteil an erneuerbaren Energieträgern wie Biomasse, an Abfällen und an dem hochwertigen Energieträger Erdgas hat zur Produktion von Fernwärme in den vergangenen Jahren stetig zugenommen.
Rückfragen & Kontakt
FGW – Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen
Mag. Michael Mock
Telefon: +43/1/513 15 88-13
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.fgw.at
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