- 26.03.2026, 10:28:02
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Kartenzahlung erobert die Piste: Transaktionen steigen um 51 Prozent
Digitale Zahlungen im Wintertourismus legten binnen drei Saisonen beim Umsatz um 31 Prozent und bei den Transaktionen um 51 Prozent zu.
Im österreichischen Wintertourismus setzen sich digitale Zahlungen zunehmend durch. In der Gastronomie und Hotellerie stieg das kartengestützte Zahlungsvolumen in drei Saisonen von rund 376 Mio. Euro (2023/24) auf knapp 492 Mio. Euro (2025/26) – ein Plus von etwa 31 Prozent. Gleichzeitig nahm die Zahl der Transaktionen über Global Payments-Terminals von rund 6,5 Millionen auf gut 9,8 Millionen zu (plus 51 Prozent). „Kartenzahlung ist heute längst kein Zusatzservice mehr, sondern Standard“, sagt Milos Toman, CEO von Global Payments. „Gerade im Tourismus erwarten Gäste aus dem In- und Ausland, dass sie jederzeit bargeldlos bezahlen können.“
Mehr Zahlungen, kleinere Beträge
Auffällig ist der strukturelle Wandel: Während das Volumen steigt, sinkt der durchschnittliche Zahlungsbetrag. Der Kartenbon reduzierte sich von rund 57,80 Euro auf etwa 50,10 Euro. Gäste zahlen also deutlich häufiger mit Karte – auch kleinere Beträge. Für Betriebe bedeutet das: Wer digitale Zahlungen konsequent integriert, kann zusätzliche Umsätze generieren und Stoßzeiten effizienter abwickeln. Besonders dynamisch entwickelt sich der Food-Bereich. Restaurants und Fast Food steigerten den Kartenumsatz über Global Payments-Terminals von rund 228,4 Millionen Euro auf 344,3 Mio. Euro. Die Transaktionen legten parallel von gut 6,1 auf knapp 9,4 Millionen zu. Während die Hotellerie auf hohem Niveau stabil bleibt, wird das Wachstum klar vom Food-Bereich getragen. Der Hotelumsatz liegt zuletzt bei rund 147,6 Millionen Euro, bei leicht rückläufigen Transaktionen und einem hohen Durchschnittsbon von rund 363 Euro. „Kontaktloses Bezahlen ist längst Alltag – Smartphone und Smartwatch treiben diese Entwicklung zusätzlich“, so Toman. „Gerade im alpinen Umfeld zählt Geschwindigkeit – viele kleine Beträge, hohe Frequenz und kurze Aufenthalte machen schnelle, kontaktlose Zahlungen entscheidend.“
Destinationen im Detail
Auch ein Blick auf ausgewählte Wintersportorte zeigt: Sölden führt mit rund 13,9 Millionen Euro Kartenumsatz und bleibt damit eine der wichtigsten Destinationen im Land – auf weiterhin hohem Niveau mit durchschnittlich rund 200 Euro pro Zahlung. Obertauern zählt zu den klaren Wachstumstreibern: Der Kartenumsatz steigt auf rund 7,8 Millionen Euro (plus 43 Prozent), die Zahl der Transaktionen auf rund 149.500 (plus 57 Prozent) – ein deutliches Signal für die zunehmende Nutzung digitaler Zahlungen im Alltag. Die Kitzbühel-Region (inkl. Reith und Aurach) entwickelt sich ebenfalls dynamisch: Der Kartenumsatz liegt bei rund 5,9 Millionen Euro (plus 4 Prozent), während die Transaktionen auf rund 66.800 zulegen (plus 28 Prozent). Gleichzeitig sinkt der Durchschnittsbetrag auf rund 88 Euro – ein Hinweis auf mehr, aber kleinere Zahlungen. In Ischgl zeigt sich ein klarer Premium-Trend: Trotz rückläufiger Transaktionen liegt der Kartenumsatz bei rund 7,6 Millionen Euro, während der durchschnittliche Kartenbon deutlich auf rund 249 Euro steigt – ein Zeichen für hochwertige Konsumausgaben pro Gast. Die Unterschiede zwischen den Destinationen zeigen klar: Digitale Zahlungen werden überall häufiger genutzt, aber mit unterschiedlichen Profilen – von hochfrequenten Konsumräumen bis hin zu Premium-Angeboten mit höheren Einzelbeträgen.
Toman: „Betriebe ohne digitale Zahlungen riskieren Wettbewerbsnachteile. Wer erfolgreich sein will, muss sich an den Erwartungen der Gäste orientieren. Digitale Zahlungen sind heute längst kein Zusatzangebot mehr, sondern ein zentraler Bestandteil der touristischen Infrastruktur – von der Berghütte bis zum Fünf-Sterne-Hotel.“
Über Global Payments
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