- 26.03.2026, 10:24:32
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FPÖ – Hafenecker: „Bablers Festhalten an Lederer als ORF-Stiftungsratsvorsitzendem ist Symptom des moralischen SPÖ-Verfalls!“
Nach neuesten Medien-Enthüllungen über Lederers Beratertätigkeiten für den Funkhauskäufer Rhomberg kann die Folge nur der sofortige Rücktritt sein
Nach den jüngsten Enthüllungen des „profil“ erneuerte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA seine Forderung nach dem Rücktritt des von der SPÖ installierten ORF-Stiftungsratsvorsitzenden Lederer und appellierte an Medienminister Babler, als dessen Parteichef sofort in diese Richtung aktiv zu werden: „Der Skandalsumpf rund um Lederer wuchert immer weiter aus. In einem ORF-Workshop über die weitere Nutzung von Räumlichkeiten im großteils verkauften Funkhaus als Consultant des Funkhauskäufers Rhomberg aktiv zu sein und gleichzeitig dem ORF-Stiftungsrat anzugehören, geht sich nicht aus. Der Interessenskonflikt liegt hier genauso auf der Hand wie die Nutzung der ORF-Funktion für private Geschäftemacherei im Sold von Multimillionären. Lederer muss sofort zurücktreten und SPÖ-Chef Babler endlich seine Mauer des Schweigens, hinter der er sich seit über zwei Wochen versteckt, durchbrechen! Immerhin hat sich der Fall Lederer längst zu einem SPÖ-Skandal ausgewachsen.“
Der Beraterjob für den ORF-Funkhauskäufer Rhomberg sei nur „die Spitze eines ganzen Skandal-Eisbergs“, den Lederer offenbar während seiner Tätigkeit als SPÖ-Mann im ORF-Stiftungsrat angehäuft habe. „Dazu kommt noch die Benko-Connection, die Drohung gegenüber ‚profil‘-Chefredakteurin Thalhammer, weil ihm die Berichterstattung nicht gepasst hat, mögliche Beraterjobs für den ORF-Geschäftspartner ÖSV und eine kolportierte Intervention für die Produktionsfirma Interspot, die vom ORF millionenschwere Aufträge erhält. Das alles hat den Anschein, als sitze Lederer nicht im Stiftungsrat, um den ORF zu kontrollieren, wie es eigentlich seine Aufgabe wäre, sondern um selbst an lukrative Geschäfte zu kommen“, kritisierte Hafenecker.
Der Fall Lederer zeichne längst „das Sittenbild einer moralisch völlig abgehalfterten Babler-SPÖ“, für die der Marxismus ihres „großen Vorsitzenden“ dort aufhöre, wo sich den Genossen die Möglichkeit zu eigener Geschäftemacherei biete. „Das ‚Kapital‘ ist nur dann ‚böse‘, wenn man selbst nichts daran verdient – das ist die ganze marxistische Weltanschauung von Bablers roter Marxistentruppe auf einen Satz heruntergebrochen. Dass der SPÖ-Chef an seinem Genossen Lederer weiter festhält, unterstreicht diesen moralischen Verfallsprozess nur“, führte der freiheitliche Mediensprecher weiter aus.
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