• 26.03.2026, 09:40:03
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Terrorismusfinanzierung beginnt oft unbemerkt: FMA rät zu Vorsicht bei Spenden und Online-Zahlungen

Neue Ausgabe der FMA-Information „Reden wir über Geld“ zu den Risiken von Spendenaufrufen und Sammelaktionen über Social Media

Wien (OTS) - 

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) widmet die neue Ausgabe ihrer Verbraucherinformation „Reden wir über Geld“ dem Thema Terrorismusfinanzierung. Unter dem Titel „Terror? Nicht mit meinem Geld!“ erklärt die aktuelle Ausgabe, wie Menschen auch unbeabsichtigt mit Terrorismusfinanzierung in Berührung kommen können – etwa durch vermeintlich humanitäre Spendenaufrufe, irreführende Sammelaktionen oder Zahlungen über soziale Medien. Die Broschüre zeigt, warum das Thema auch für Verbraucher:innen relevant ist und worauf bei Spenden und sonstigen Zahlungen zu achten ist.

Terrorismusfinanzierung ist oft schwer zu erkennen, weil sie nicht immer offen, sondern vielfach indirekt über Vereine, Hilfsstrukturen oder kleine Einzelbeträge erfolgt. Gerade das macht Prävention so wichtig. Finanzunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu prüfen; deshalb kann es auch im Alltag vorkommen, dass Kund:innen zusätzliche Angaben zum Zweck einer Zahlung oder zu Empfänger:innen machen müssen. Die neue Ausgabe erläutert, wie solche Kontrollen dazu beitragen, dass der Finanzmarkt nicht für kriminelle oder terroristische Zwecke missbraucht wird.

Die Broschüre beantwortet unter anderem die Fragen, was Terrorismusfinanzierung überhaupt ist, warum schon gutgläubige Spenden missbraucht werden können, weshalb besondere Vorsicht bei Spendenaufrufen in sozialen Medien geboten ist und warum Zahlungen in Kryptowerten besondere Aufmerksamkeit erfordern. Zudem gibt sie konkrete Hinweise, wie Verbraucher:innen Spendenaufrufe kritisch prüfen und sich an bekannten und transparenten Organisationen orientieren können. Als Orientierungshilfe verweist die Ausgabe auch auf das österreichische Spendengütesiegel.

Die neue Ausgabe von „Reden wir über Geld“ kann wie alle bisherigen Ausgaben auf der Website https://redenwiruebergeld.fma.gv.at/ abgerufen werden. „Reden wir über Geld“ ist auch auf Instagram vertreten: @redenwiruebergeld

Rückfragen & Kontakt

FMA-Mediensprecher
Boris Gröndahl
Telefon: +43 1 24959-6010 / +43 676 8824 9995
E-Mail: [email protected]

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