• 26.03.2026, 09:19:02
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FPÖ – Schnedlitz zu Marchetti: „Glaubwürdigkeit ade – das ist jetzt doppelt peinlich!“

Wenn man internes Wording-Papier drei Tage zuvor versehentlich selbst an die Öffentlichkeit leakt, sollte man das Wording nicht mehr für eine Presskonferenz-Überschrift verwenden

Wien (OTS) - 

Vor drei Tagen hatte die ÖVP ihren Spickzettel mit der Erzählung, wie man die FPÖ madig machen will, versehentlich statt an die eigenen Abgeordneten an alle Parteien ausgesendet – die Tageszeitung „Heute“ etwa berichtete. Die Überschrift auf Seite fünf im Papier aus der „ÖVP-Giftküche“ beschreibt den Plan, die FPÖ als „Möchtegern-Patrioten“ zu „framen“. Dieser Plan des Schmutzkübels ist bis heute nachlesbar. „Und heute macht Marchetti ernsthaft eine Pressekonferenz mit dem Titel ‚Entlarvt: Möchtegern-Patrioten lassen Österreich im Stich.‘ Ich weiß nicht wirklich, ob das mutig ist, jemand nur selbst über sich herzlich lachen will oder ob das einfach nur dumm ist. Indem man an der selbst in die Öffentlichkeit geleakten Schmutzerzählung – die die ÖVP im Papier übrigens selbst als Erzählung bezeichnet – festhält, ist die Glaubwürdigkeit der Pressekonferenz und der angeblich großen Entlarvung, die Marchetti in der gestrigen Sitzung entdeckt haben will, bereits im Vorfeld der Pressekonferenz komplett dahin. In Wahrheit hätten die Österreichische Volkspartei und deren Funktionäre einen Generalsekretär verdient, der nicht jeden Tag einen Knieschuss fabriziert“, so FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz, der langsam „durchaus Gefühle des Mitleids und Mitgefühls für die kaputte schwarze Truppe“ entwickelt.

Schnedlitz lädt die ÖVP daher ein, dem blauen, echten Spritpreis-Plan zuzustimmen. „Zustimmung ist keine Einbahnstraße und die ÖVP hätte anstelle ihre Energie in die Entwicklung von peinlichen Angriffen und Pamphlets – die dann auch bei Pressekonferenzen wortgleich verwendet werden – gegen die Freiheitliche Partei besser in die Entwicklung eines vernünftigen Plans zur Entlastung der Menschen in diesem Land stecken sollen. Zum Glück haben diese Aufgabe die Freiheitlichen erledigt und die ÖVP müsste dem FPÖ-Plan zur Entlastung nur ihre Zustimmung erteilen. Das wäre erstens besser für die Glaubwürdigkeit der ÖVP und zweitens hätte man dadurch ja immerhin auch in der Regierung mal etwas Positives weitergebracht“, so Schnedlitz abschließend.

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