• 25.03.2026, 18:57:02
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Hammer: Regierung stimmt gegen Ausstieg aus fossiler Abhängigkeit – trotz steigender Spritpreise

Grüne legen konkreten Antrag für Energieunabhängigkeit vor – ÖVP, SPÖ und Neos lehnen zentrale Zukunftsmaßnahmen ab

Wien (OTS) - 

„Gerade jetzt, wo wir infolge der Eskalation im Iran wieder spüren wie verwundbar wir sind, wäre entschlossenes Handeln gefragt gewesen. Trotzdem hat die Regierung gegen einen klaren Plan für mehr Energieunabhängigkeit gestimmt – und damit gegen saubere, heimische Energie, Versorgungssicherheit und stabile Preise“, sagt Lukas Hammer, Energiesprecher der Grünen, nach der Abstimmung im Nationalrat.

Mit einem umfassenden Entschließungsantrag haben die Grünen konkrete Maßnahmen vorgelegt, um Österreich aus der Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu führen. „Die aktuellen Preissteigerungen zeigen einmal mehr, wie verwundbar unser Land aufgrund unserer Abhängigkeit von Öl und Gas ist. Die Eskalation im Iran treibt die Preise massiv nach oben – und am Ende zahlen die Menschen in Österreich die Rechnung. Dabei dürfen wir nicht weiter zusehen“, sagt Hammer.

Im Zentrum des Antrags steht ein verbindlicher Ausstiegsplan aus Öl und Gas sowie ein klarer Pfad hin zu 100 Prozent erneuerbarer Energie bis 2040. „Das bedeutet mehr Windkraft, mehr Photovoltaik und endlich klare Ausbauziele in allen Bundesländern. Es bedeutet aber vor allem, dass wir uns Schritt für Schritt aus der Abhängigkeit von Krisenregionen befreien. Mit der Ablehnung verrät die Regierung jene Menschen, die bei der Unabhängigkeit mithelfen“, hält Hammer fest.

Darüber hinaus forderten die Grünen konkrete Schritte für leistbare und klimafreundliche Mobilität, wie Maßnahmen für leistbare E-Autos sowie stabile Preise beim KlimaTicket. Auch der Ausstieg aus fossilen Heizsystemen und die Nutzung heimischer Potenziale bei Geothermie sind zentrale Bestandteile.

„All diese Maßnahmen sind keine langfristige Vision, sondern eine akute Notwendigkeit. Wer heute gegen mehr erneuerbare Energie stimmt, nimmt bewusst in Kauf, dass die Menschen auch morgen noch unter Preisschocks bei Energie leiden“, betont Hammer.

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