- 25.03.2026, 11:27:02
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FPÖ – Herbert: „Nächste Mogelpackung im Bildungsbereich – Regierung schafft mehr Bürokratie statt mehr Lehrer!“
Freiheitliche fordern klare Trennung von Lehr- und Verwaltungsaufgaben – Statt Mogelpackung braucht es echtes administratives Personal
Die heute im Nationalrat debattierte Dienstrechtsnovelle, mit der ein sogenanntes „mittleres Management“ an Pflichtschulen eingeführt werden soll, sei für FPÖ-Sprecher für den öffentlichen Dienst NAbg. Werner Herbert eine weitere Mogelpackung der schwarz-rot-pinken Verlierer-Koalition, die die fundamentalen Probleme im Bildungssystem ignoriere. Anstatt den massiven Lehrermangel wirksam zu bekämpfen, werde lediglich neue Bürokratie geschaffen und das ohnehin überlastete Personal weiter belastet.
Herbert kritisierte das grundlegende Versagen der Regierung, den Personalnotstand im Bildungsbereich in den Griff zu bekommen. Dieser werde durch steigende Schülerzahlen, auch infolge der Massenzuwanderung, weiter verschärft. „Seit Jahren ist es der Bundesregierung nicht gelungen, diese Problematik in den Griff zu bekommen“, so Herbert, der der Regierung vorwarf, aus der Not eine weitere Belastung für die Pädagogen zu machen. Anstatt für eine dringend notwendige Entlastung zu sorgen, gehe die Regierung den entgegengesetzten Weg. Herbert erklärte, dass „bestehende Ressourcen in personeller Hinsicht mit zusätzlichen Verwaltungs- und Bürokratieaufgaben betreut werden, was das Problem, dass wir zu wenig Lehrerinnen und Lehrer für den Schulauftrag, für den Bildungsauftrag haben, eigentlich noch einmal dupliziert“.
Das neue „mittlere Management“ sei kein zusätzliches Personal, sondern eine Umverteilung von Aufgaben auf die bestehenden Lehrer. „Man prolongiert einmal mehr den bisher gelebten und gescheiterten Weg dieser Bundesregierung“, kritisierte Herbert.
Die Freiheitlichen würden seit Jahren eine klare Alternative aufzeigen. „Seit Jahren fordern wir eine klare Trennung zwischen dem Bildungsauftrag und der Verwaltungsökonomie. Was es braucht, sind eigene Verwaltungskräfte im Schulbereich, die diese Trennung sicherstellen“, betonte Herbert. Lehrer seien zum Unterrichten da und nicht, um die ausufernde Bürokratie zu bewältigen, weshalb die Zustimmung der FPÖ zu dieser Gesetzesvorlage nicht erfolgen wird.
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