- 15.03.2026, 07:47:02
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FPÖ – Leinfellner: „Frühere Tätigkeit des SPÖ-Stiftungsratschefs als ÖSV-Berater wirft Fragen zu möglichen Interessenkonflikten auf“
FPÖ fordert Transparenz: Frühere ÖSV-Beratung des ORF-Stiftungsratsvorsitzenden muss vollständig offengelegt werden
Für deutliche Kritik sorgt ein Bericht über mögliche Interessenkonflikte rund um den Vorsitzenden des ORF-Stiftungsrats Heinz Lederer. „Die jüngsten Enthüllungen werfen erneut ein bedenkliches Licht auf die Verflechtungen zwischen Politik, öffentlich-rechtlichem Rundfunk und großen Organisationen im Sportbereich. Hier braucht es rasch eine vollständige Aufklärung“, erklärte heute der FPÖ-Sportsprecher NAbg. Markus Leinfellner.
„Nicht nur, dass der rote ORF-Stiftungsratsvorsitzende laut einem Bericht der ‚Kronen Zeitung‘ in Abrechnungen des Anwalts von Ex-ÖVP-Intimus und Signa-Pleitier René Benko vorkommt. So soll der SPÖ-Stiftungsratsvorsitzende auch für den ÖSV als Berater tätig gewesen sein. “Wenn ein Vorsitzender des ORF-Stiftungsrats gleichzeitig für Organisationen tätig ist, die Geschäftsbeziehungen mit dem ORF haben, dann wirft das zwangsläufig Fragen nach möglichen Interessenkonflikten auf“, betonte Leinfellner.
Der ORF-Stiftungsrat ist das zentrale Aufsichts- und Kontrollorgan des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und entscheidet über wesentliche strategische Fragen sowie über die Bestellung der ORF-Führung. Gerade deshalb müsse bei dessen Vorsitz höchste Transparenz und Unabhängigkeit gewährleistet sein, so der FPÖ-Sportsprecher.
Besonders brisant sei dabei der mögliche Zusammenhang mit dem österreichischen Skisport. „Der Skisport ist eines der wichtigsten Aushängeschilder Österreichs und spielt auch im ORF-Programm eine zentrale Rolle. Wenn ausgerechnet der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrats gleichzeitig für den Österreichischen Skiverband tätig war, während der ORF zentrale Übertragungsrechte im Skisport hält, dann muss genau geprüft werden, ob hier Interessenkonflikte bestanden haben könnten“, erklärte Leinfellner.
„Es braucht eine vollständige Transparenz über sämtliche Nebenfunktionen, Beratertätigkeiten und wirtschaftlichen Verbindungen von Entscheidungsträgern im ORF-Umfeld. Nur so kann sichergestellt werden, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk unabhängig arbeitet und nicht zum Spielball parteipolitischer oder wirtschaftlicher Interessen wird“, stellte Leinfellner klar.
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