- 08.03.2026, 14:19:32
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FPÖ – Hafenecker: „ÖVP-Ukrainedeal riecht nach Ablenkungsmanöver!“
Anstatt Geldwäsche-Vorwürfe aufzuklären, versucht man, einen Gegenspin zu konstruieren
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA kritisierte heute die Ankündigung von ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer über seinen angeblichen „Jahrhundertdeal“ als „mögliche Nebelgranate“, denn der Zeitpunkt dieser Jubelmeldung erscheine alles andere als zufällig: „Ausgerechnet jetzt, wo massive Vorwürfe wegen Geldwäsche, dubioser Goldtransporte und Bargeldverschiebungen im Raum stehen, zaubert die ÖVP an einem Sonntag ein ‚Jahrhundertprojekt‘ aus dem Hut. Anstatt aufzuklären, warum kofferweise Bargeld und Goldbarren aus unserem Land gekarrt werden, das von ungarischen Behörden in den Zusammenhang mit Geldwäsche gebracht wird, wird hier offenbar der Versuch unternommen, das Thema zu wechseln.“
Hafenecker zeigte sich irritiert darüber, mit wem die ÖVP hier Geschäfte anbahnt: „Wir reden hier von einem Regime in Kiew, das erst kürzlich einem europäischen Regierungschef, nämlich Viktor Orbán, offen mit der Ermordung gedroht hat. Ein Regime, das bis zum Hals im Korruptionssumpf steckt und das selbst von der EU mittlerweile mit Kritik konfrontiert wird. Und mit solchen Ländern schließt die ÖVP nun offenbar Deals ab, ohne dass die gravierenden Vorwürfe der letzten Tage auch nur ansatzweise geklärt sind. Bevor man von einem Wiederaufbau spricht, muss erst einmal Frieden herrschen und muss sichergestellt werden, dass kein einziger Cent österreichisches Geld direkt oder indirekt für weiteres Blutvergießen oder in den dunklen Kanälen der ukrainischen Korruption versickert!“
Der freiheitliche Generalsekretär warnte zudem davor, dass dieses „Jahrhundertprojekt“ für die österreichischen Steuerzahler zum „Jahrhundertgrab“ werden könnte. „Wir werden uns ganz genau anschauen, was hinter diesen vollmundigen Ankündigungen steckt. Ob hier womöglich die nächste große Steuergeldumverteilung nach Corona im Raum steht, die einer gewissen Gruppe und bestimmten Unternehmen dienen könnte? Es gibt keinerlei Details, nur große Zahlen und schöne Worte. Solange der Verdacht der Geldwäsche und der kriminellen Machenschaften nicht lückenlos aufgeklärt ist, darf es keine neuen Abenteuer auf Kosten unserer Steuerzahler geben. Die ÖVP soll aufhören, Nebel zu werfen und endlich Antworten liefern!“, forderte Hafenecker abschließend.
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