• 05.03.2026, 13:39:32
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FPÖ – Maier: „Gewalt in Floridsdorf bestätigt unsere Warnungen – Österreich darf kein Austragungsort fremder Konflikte werden!“

Wien (OTS) - 

Mit scharfer Kritik reagierte heute der stellvertretende FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Reinhold Maier auf die gewalttätigen Ausschreitungen rund um ein islamisches Zentrum in Wien-Floridsdorf. Bei den Auseinandersetzungen zwischen iranischen Gruppen sollen laut Polizei rund 70 Personen mit Holzlatten und Stöcken aufeinander losgegangen sein. Neun Menschen wurden verletzt, sieben davon mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

„Die Eskalation in Floridsdorf zeigt in aller Deutlichkeit, wovor die FPÖ seit Jahren warnt: Konflikte und ideologische Auseinandersetzungen aus dem Ausland werden zunehmend auf österreichischem Boden ausgetragen. Das darf in einem souveränen Staat nicht passieren“, stellte Maier klar. Auslöser der Eskalation war eine Veranstaltung im islamischen Zentrum, bei der Anhänger des iranischen Regimes dem verstorbenen Ayatollah Ali Khamenei gedachten. Gleichzeitig versammelten sich iranische Exilanten zu Protesten. Stunden später eskalierte die Situation in gewalttätigen Zusammenstößen.

„Wenn politische oder religiöse Konflikte aus anderen Teilen der Welt plötzlich auf unseren Straßen mit Stöcken und Gewalt ausgetragen werden, dann ist eine klare Grenze überschritten. Österreich darf kein Austragungsort solcher Auseinandersetzungen sein“, betonte Maier. Er verwies darauf, dass es seit Jahren Kritik und politische Initiativen gegen das betreffende Zentrum gebe. „Dass es nun zu solchen Gewaltszenen mit Verletzten gekommen ist, zeigt, dass die Warnungen vor Ort offensichtlich nicht ernst genommen wurden. Wer Probleme jahrelang ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn die Situation irgendwann eskaliert“, so Maier.

Für Maier steht fest, dass Bund und Stadt Wien nun gefordert seien, klare Konsequenzen zu ziehen. „Unsere Straßen dürfen nicht zur Bühne geopolitischer oder ideologischer Konflikte werden. Die Sicherheit der Bevölkerung muss oberste Priorität haben. Der Staat muss klar signalisieren, dass gewaltsame Auseinandersetzungen importierter Konflikte in Österreich keinen Platz haben“, erklärte Maier abschließend.

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