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FPÖ – Brückl/Pracher-Hilander: „NEOS-Bildungsplan ist intellektuelle Entwaffnung unserer Jugend!“

Freiheitliche warnen vor Zwangsfach für linke Indoktrination, Zerstörung der Gymnasien und fordern ehrliche Systemwende mit Fokus auf Deutsch und Leistung

Wien (OTS) - 

In ihrer heutigen Pressekonferenz übten FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA, und FPÖ-NAbg. Mag. Katayun Pracher-Hilander vernichtende Kritik an den Bildungsplänen von NEOS-Bildungsminister Wiederkehr. Anstatt die wahren Probleme wie das Deutsch-Desaster an den Schulen zu lösen, betreibe der Minister reine PR-Politik und setze zum Frontalangriff auf das österreichische Bildungssystem an. „In Österreich gestalten mittlerweile nicht mehr Bildungsexperten die Bildungspolitik, sondern Politberater. Wir brauchen an der Spitze unseres Bildungsministeriums einen Problemlöser und nicht einen Influencer, der nur sich selbst vermarkten will“, so Brückl.

Als besonders alarmierend bezeichnete Brückl die geplante Latein-Reform, die zum geschlossenen Rücktritt der zuständigen Lehrplangruppe führte. „Der Rücktritt der Experten ist eine ganz klare rote Karte für den Minister. Wer unseren Kindern die intellektuellen Fähigkeiten nimmt, die Latein vermittelt, der betreibt die intellektuelle Entwaffnung unserer Jugend! Das geht auf Kosten des Sprachverständnisses und unserer gesamten Bildungsstandards“, warnte Brückl. Noch gefährlicher sei jedoch die geplante Einführung eines Pflichtfachs „Medien- und Demokratiebildung“: „Wir wissen, dass die Grenze zwischen politischer Bildung und politischer linker Indoktrination ein ganz, ganz schmaler Grat ist. Hier soll staatlich betreutes Denken im Sinne einer linken Korrektheit vermittelt werden. Es geht aber darum, dass unsere Kinder in der Schule das Denken lernen und nicht, dass ein Minister ihnen vorschreibt, was sie zu denken haben!“

Auch der Vorstoß zu einer sechsjährigen Volksschule sei für Brückl nichts anderes als „das Eingangstor zur sozialistischen Einheits- und Gesamtschule“ und ein „Kniefall vor der Mittelmäßigkeit“. Währenddessen werde das brennendste Problem ignoriert: „In Wien-Margareten können vier von fünf Kindern dem Unterricht nicht folgen, weil sie nicht ausreichend Deutsch können. Das ist ein bildungspolitischer Totalschaden! Die Antwort des Bildungsministers ist ein ‚Chancenbonus‘, also eine staatliche Prämie für Integrationsverweigerung“, kritisierte Brückl, der stattdessen einen freiheitlichen Rettungsplan mit dem Grundsatz „Deutsch, dann Schule“, einer Konzentration auf Basiswissen und echter Wahlfreiheit für Eltern forderte: „Wir Freiheitliche stehen für eine Bildungspolitik, die auf Sacharbeit, auf Problemlösung, auf Expertise statt auf PR-Shows setzt. Und wir stehen hier auch für eine ehrliche Systemwende im Sinne unserer Kinder im Bildungsbereich!“

Die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Mag. Katayun Pracher-Hilander warnte davor, dass Schule unter NEOS-Verantwortung zu einer „staatlich angeordneten Betreuungseinrichtung“ verkomme. Die Kürzung des Sprachunterrichts bei gleichzeitiger Forcierung politischer Einflussnahme sei ein Mega-Gau. „Demokratie kann man nicht als Frontalunterricht eintrichtern und schon gar nicht abprüfen. Das ist lächerlich!“, so Pracher-Hilander. Das Ziel der Regierung sei offensichtlich, kritiklose Bürger zu erziehen: „Wir laufen Gefahr, ganze Generationen an Gläubigen hervorzubringen, die glauben müssen, was ihnen vorgebetet wird, weil ihnen die Fähigkeit zum kritischen Denken regelrecht abtrainiert wurde.“

Wenn man sich an die Gründungszeit der NEOS zurückerinnere, dann habe es damals geheißen, „Kindern Flügel verleihen“ zu wollen und ihnen das Recht auf eine freie und unbeschwerte Entwicklung zu ermöglichen. „Von diesem Ansatz sind wir aber ganz, ganz weit entfernt. Im Gegenteil, denn noch nie wurden Kindern dermaßen die Flügel gestutzt, wie unter einem NEOS-Minister Wiederkehr und noch nie wurde ihnen das Recht auf eine freie und unbeschwerte Entwicklung so verunmöglicht wie unter diesem NEOS-Bildungsminister“, so die freiheitliche Abgeordnete.

Zudem werde durch die Indoktrination mit Gender-Ideologie, etwa durch „Besuche von irgendwelchen Drag-Queens“, die gesunde Persönlichkeitsentwicklung der Kinder massiv gestört. „Jedes Kind hat auch das Recht auf eine freie und gesunde Persönlichkeitsentwicklung. Wir Freiheitliche stehen für eine Bildungspflicht statt einer Schulpflicht und für die bestmögliche Entwicklung unserer Kinder – intellektuell und persönlich“, so Pracher-Hilander abschließend.

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