• 05.03.2026, 11:18:02
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Sprit-Preisschock: 17 Cent mehr pro Liter – ÖGB fordert Margenregelung!

ÖGB Bundesgeschäftsführerin Schuberth: Eingriff in die Preisgestaltung jetzt rasch prüfen!

Wien (OTS) - 

Ein Preissprung von 12 bis 17 Cent pro Liter innerhalb nur einer Woche ist ein massiver Preisschock. „Dieser drastische Anstieg ist nicht nachvollziehbar“, kritisiert ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth.

Treibstoffmarkt-Untersuchung willkommen – aber zu langsam

„Dass nun endlich der Treibstoffmarkt genauer unter die Lupe genommen wird, ist ein längst überfälliger Schritt, den wir ausdrücklich begrüßen“, so Schuberth. „Doch bis die Ergebnisse vorliegen, vergeht wertvolle Zeit – und das reicht angesichts der aktuellen Belastung nicht aus.“

Asymmetrie bei Preisänderungen schadet Konsument:innen

„Steigen die Rohölpreise am Weltmarkt, wird das innerhalb weniger Stunden an die Zapfsäulen in Österreich weitergegeben. Sinken die Preise jedoch, kommen die Entlastungen verspätet oder gar nicht bei den Konsumenten und Konsumentinnen an“, betont Schuberth. Das vergangene Jahr habe dies deutlich gezeigt: Obwohl die internationalen Ölpreise um rund 30 Prozent gesunken sind, sind die Spritpreise in Österreich nahezu unverändert auf hohem Niveau geblieben.

Einführung einer Margenregelung prüfen

„Auf Basis des Preisgesetzes besteht die Möglichkeit, in die Preisgestaltung einzugreifen – so könnte die Option einer Margenregelung geprüft werden“, fordert die ÖGB Bundesgeschäftsführerin abschließend. Damit werden Übergewinne verhindert und Preisanstiege gedämpft, um Arbeitnehmer:innen langfristig zu entlasten und vor weiteren Belastungen zu schützen.

Rückfragen & Kontakt

Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
Tel.: +43 664 614 518 0
[email protected]
www.oegb.at

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