• 05.03.2026, 09:35:33
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FPÖ – Hauser: „Der Verrat der Systemparteien an den Bauern findet schon statt und wird nach Umsetzung des Mercosur-Abkommens verstärkt“

„Systemparteien schauen weg – Kommissionspräsidentin ignoriert den Willen der Volksvertreter

Wien (OTS) - 

„Noch Ende Februar dieses Jahres hat die Europäische Kommission behauptet, dass die Europäische Union bei allen Lebensmitteleinfuhren aus Drittstaaten verlangt, dass bei tierischen Erzeugnissen für den EU-Markt die EU-Standards bei den Rückständen an pharmakologischen Stoffen (Medikamentenresten) eingehalten werden. Und keine zwei Wochen später lesen wir in der Zeitung von einem Skandal! Rund 63 Tonnen brasilianisches Rindfleisch, das mit dem in der EU verbotenen Wachstumshormon Estradiol belastet gewesen sein soll, wurden in die EU eingeführt und verkauft. Spuren fanden sich in etwa zehn Mitgliedsstaaten. Weitere 25 Tonnen konnten erst in den Niederlanden sichergestellt werden!“, berichtete der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser.

Für Hauser ist klar: „Das ist kein Einzelfall, sondern ein massives Kontrollversagen. Unsere angeblich so strengen Standards sind wertlos, wenn sie in der Praxis nicht durchgesetzt werden. Die Systemparteien im Europäischen Parlament sehen nur die Vorteile von Mercosur!“ In diesem Zusammenhang stellt Hauser unbequeme Fragen in Form einer parlamentarischen Anfrage an die Kommission: Wie konnte hormonbelastetes Fleisch trotz bestehender Kontrollen auf unseren Markt gelangen? Welcher Prozentsatz der Importe wird tatsächlich auf Antibiotika, Hormone und andere Rückstände getestet? Und sind sechs geplante Audits im Jahr 2026 – davon zwei in Brasilien – ausreichend?

„Laut der Anfragebeantwortung von Ende Februar plant die Kommission 2026 lediglich sechs Audits in den Mercosur-Staaten! Unglaublich ist auch das Vorgehen der Kommission, die den Willen der Volksvertreter ignoriert und gegen einen Beschluss des Europäischen Parlaments das Mercosur-Abkommen durchpeitscht!“, kritisierte Hauser das Vorgehen von Kommissionspräsidentin von der Leyen. Das Europäische Parlament habe dem Abkommen zuvor nicht zugestimmt und stattdessen eine Überprüfung seiner Rechtmäßigkeit beim Europäischen Gerichtshof beantragt.

Für Hauser steht fest: „Solange die Lebensmittelsicherheit nicht lückenlos gewährleistet ist und demokratische Verfahren missachtet werden, darf dieses Abkommen nicht umgesetzt werden! Der Schutz unserer Konsumenten und Landwirte hat Vorrang vor der ideologischen Freihandelspolitik der Systemparteien und den Interessen globaler Konzerne. Mercosur muss gestoppt werden!“

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