- 20.02.2026, 12:03:02
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Heimischer Musikmarkt wächst um 6,5% auf 270,4 Millionen Euro.
Wesentliche Treiber der positiven Entwicklung waren Zuwächse bei Musik-Streaming, Rekordeinnahmen der Verwertungsgesellschaft LSG sowie ein stabiler Markt für Vinyl-Schallplatten.
Der österreichische Musikmarkt setzte seinen Wachstumskurs nun schon zum neunten Mal in Folge fort und erzielte 2025 einen Gesamtumsatz von 270,4 Millionen Euro, ein Plus von 6,5% gegenüber 2024. Vor dem Hintergrund eines gesamtwirtschaftlichen Wachstums von lediglich rund 0,5% unterstreicht dieses Ergebnis die Dynamik der heimischen Musikbranche. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren die weiterhin stark steigende Nachfrage nach Musik-Streaming-Angeboten, Rekordeinnahmen der Verwertungsgesellschaft LSG sowie ein stabiler Markt für Vinyl-Schallplatten.
Streaming-Abos knacken die 200-Millionen-Euro-Marke
Mit einem Umsatz von 202,9 Millionen Euro legten Streaming-Abonnements von Anbietern wie Spotify, Apple Music, Amazon Music oder Deezer um 9,2% zu. Streaming erreicht damit einen Marktanteil von 87% am österreichischen Musikmarkt. Insgesamt wurden 2025 in Österreich knapp 22 Milliarden Songs gestreamt – ein Plus von 4% gegenüber dem Vorjahr.
Vinyl-Schallplatten behaupten sich vor der CD
Vinyl-Schallplatten verzeichnen seit mehr als 15 Jahren kontinuierliche Umsatzzuwächse. Auch 2025 setzte sich dieser Trend fort: Mit einem Plus von 1,5% erreichte Vinyl einen neuen Umsatzrekord von 13,3 Millionen Euro. Damit bleibt Vinyl das zweitgrößte Marktsegment vor der CD. Der CD-Umsatz sank hingegen auf 12,4 Millionen Euro (-14,5%). Weitere 5,8 Millionen Euro steuerten Downloads (3,0 Mio. Euro), Musik-DVDs (1,0 Mio. Euro) und Synchronisationsrechte (1,8 Mio. Euro) zum Gesamtmarkt bei.
Rekordjahr für die Verwertungsgesellschaft LSG
Die Verwertungsgesellschaft LSG, die urheberrechtliche Vergütungsansprüche für rund 5.000 Labels und 20.000 Künstlerinnen und Künstler wahrnimmt, erzielte 2025 Lizenzeinnahmen in Höhe von 35,7 Millionen Euro – ein Plus von 7,2% und damit einen neuen Rekordwert. Die größten Ertragsanteile entfielen auf die Sendevergütung (40,5%), die öffentliche Wiedergabe – etwa in Gastronomie, Hotellerie und Handel – (31,5%) sowie auf die Speichermedienvergütung (19%). Die jährlichen Tantiemenauszahlungen der LSG leisten einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Absicherung heimischer Musikschaffender und Labels.
Produktions-Förderungen stärken den Musikstandort Österreich
Die fortschreitende Digitalisierung und Globalisierung des Musikmarktes stellen kleinere Märkte vor besondere Herausforderungen. Um Wettbewerbsnachteile auszugleichen, bieten IFPI Austria und LSG ein breites Spektrum an Förderprogrammen an. Rund eine Million Euro pro Jahr fließen in die Förderung österreichischer Musikproduktionen sowie in Export- und Weiterbildungsmaßnahmen. Ziel dieser Förderungen ist es, die Produktionstätigkeit zu stärken, die Strukturen der heimischen Musikbranche nachhaltig zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern. Finanziert werden diese Maßnahmen aus dem Kulturfonds der LSG-Produzenten, der aus Einnahmen der Speichermedienvergütung dotiert wird.
Franz Pleterski, Präsident des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft: „Entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend zur Stagnation blieb der österreichische Musikmarkt auch im Vorjahr auf Wachstumskurs. Dieses Ergebnis ist vor allem den Kreativen und Labels zu verdanken, die den Musikstandort Österreich tagtäglich vorantreiben. Auch der Ausblick ist positiv, vor allem weil der Streaming-Markt in Österreich noch über genügend Wachstumspotenzial verfügt. Damit sich dieses Potenzial voll entfalten kann, ist es wichtig, innovationsfreundliche und faire Rahmenbedingungen zu sichern und den Markt nicht durch übermäßige staatliche Eingriffe in seiner Dynamik zu bremsen. Unsere Aufgabe ist es, diese positive Entwicklung durch gezielte Förderungen und nachhaltige Strukturen weiter zu stärken.“
Thomas Auböck, Geschäftsführer des Verbands der österreichischen Musikwirtschaft: „Streaming hat der Musikbranche in den letzten Jahren nachhaltiges Wachstum zurückgebracht – davon profitieren heute alle Marktteilnehmer. Mit KI-Musik stehen wir nun vor der nächsten Evolutionsstufe. Unser Ziel ist klar: Gemeinsam mit Technologieunternehmen wollen wir neue, faire Erlösmodelle für die Musikbranche entwickeln. Die Geschichte des Streamings zeigt, dass Labels auch bei neuen Technologien komplexe Lizenzmodelle erfolgreich verhandeln können. Entscheidend ist dabei eines: Wer Musik zum Training von KI-Systemen nutzt, braucht eine Lizenz – und muss dafür bezahlen.“
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Top 10 Singles-Verkaufscharts 2025
Oimara: Wackelkontakt
Alex Warren: Ordinary
Rosé & Bruno Mars: Apt.
Zartmann:Tau mich auf
Linkin Park: The Emptiness Machine
Huntr/X, Ejae, Audrey Nuna, Rei Ami & KPop Demon Hunters Cast: Golden
Lola Young: Messy
Lady Gaga & Bruno Mars: Die With a Smile
Jazeek: Akon
WizTheMc & Bees & Honey: Show Me Love
Top 10 Alben-Verkaufscharts 2025
Taylor Swift: The Life of a Showgirl
KPop Demon Hunters: Soundtrack KPop Demon Hunters
Linkin Park: From Zero
Billie Eilish: Hit Me Hard and Soft
Tate McRae: So Close to What
Rainhard Fendrich: Wimpernschlag
Stray Kids: Karma
Seiler und Speer: Hödn
Bad Bunny: Debí Tirar Más Fotos
Sabrina Carpenter: Short N' Sweet
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Top 10 Singles-Verkaufscharts 2025 - Austrian Artists
RAF Camora & Reezy: Connected
JJ: Wasted Love
Ely Oaks: Running Around
Abor & Tynna: Baller
Seiler & Speer: In ana aundan Sproch
RIAN: Hausparty
Pizzera & Jaus: Zweifelturm
folkshilfe: Weit weg
Die Draufgänger & Pietro Basile: Gianna
Laurenz Nikolaus: Du bist wie
Top 10 Alben-Verkaufscharts 2025 - Austrian Artists
Rainhard Fendrich: Wimpernschlag
Seiler & Speer: Hödn
Melissa Naschenweng; Alpenbarbie
RAF Camora: Forever
Nockis: Glücksmomente
Riccardo Muti/Wiener Philharmoniker: Neujahrskonzert 2025
Edmund: Legende
Molden, Resetarits, Soyka, Wirt: Live im Stadtsaal
folkshilfe: bunt
Thorsteinn Einarsson: Teardrops & Confettiguns
Die angegebenen Zahlen beziehen sich auf den Gesamtumsatz zu Endverbraucherpreisen und beinhalten sowohl LSG-Lizenzeinnahmen als auch Synchronisationsrechte (Synch Rights). Im Kernbereich des Musikmarktes – bestehend aus Streaming, Downloads und physischen Tonträgern – erzielten die Labels Einnahmen in Höhe von 126,3 Millionen Euro.
Rückfragen & Kontakt
Verband der Österreichischen Musikwirtschaft - IFPI Austria
Thomas Böhm
Telefon: 01 5356035
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.ifpi.at
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