• 02.02.2026, 10:56:32
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FPÖ – Belakowitsch: „Schwacher Jahresauftakt am heimischen Arbeitsmarkt verheißt nichts Gutes“

„Seit fast drei Jahren setzt sich negativer Trend am Arbeitsmarkt fort - Arbeitslosigkeit steigt weiter, Regierung bleibt ohne wirksame Antworten“

Wien (OTS) - 

„Das neue Jahr beginnt im Bereich der Arbeitslosigkeit genau dort, wo das alte geendet hat. Dieser schwache Jahresauftakt am heimischen Arbeitsmarkt verheißt nichts Gutes", stellte FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch mit Blick auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten fest. Im Jänner 2026 waren insgesamt rund 456.200 Personen arbeitslos oder in Schulung, das sind um 10.700 Personen bzw. 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr und die Arbeitslosenquote lag bei 8,8 Prozent. „Das neue Jahr ist mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit gestartet. Das ist wirklich kein Grund für vorzeitige Jubelrufe“, so Belakowitsch in Richtung SPÖ-Sozialministerin Schumann.

„Auch die kürzlich von ÖVP, SPÖ und NEOS präsentierte industrie- und energiepolitische Strategie ist keine solche, die Produktion, Wertschöpfung, Arbeitsplätze und den Standort Österreich nachhaltig absichert. Dass der angekündigte Industriestrompreis frühestens ab 2027 kommen soll, ist ebenfalls unverantwortlich. Derzeit verzeichnet Wien laut KSV1870 täglich sieben Unternehmenspleiten, österreichweit sind es nach wie vor 19. Diese Mixtur aus steigenden Steuern und Abgaben, wachsender Arbeitslosigkeit und zunehmenden Insolvenzen wird sich weiter verschärfen und dazu führen, dass diese Koalition auch in nächster Zukunft die Arbeitslosigkeit in Österreich weiter nach oben treibt", erklärte die FPÖ-Sozialsprecherin.

Die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition habe weder ein Konzept zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze noch eine Strategie für Qualifizierung und Umschulung angesichts des technologischen Wandels. Stattdessen würden steigende Lohnnebenkosten, die noch immer vorherrschende überbordende Bürokratie und eine wirtschaftsfeindliche Politik den Standort Österreich schwächen und Betriebe zur Abwanderung oder zum Personalabbau zwingen. „Wer Unternehmen belastet, gefährdet Arbeitsplätze. So einfach ist das“, so Belakowitsch.

Deutliche Kritik übte Belakowitsch an der Situation am Lehrstellenmarkt. „Was hier passiert, ist eine Katastrophe für unsere Jugend. Tausende junge Österreicher suchen eine Lehrstelle und finden keine, weil die Betriebe unter der Last der Regierungspolitik ächzen und selbst ums Überleben kämpfen. Statt hier endlich gegenzusteuern, feiert die SPÖ-Ministerin die überbetriebliche Lehre als Lösung. Das ist aber keine Lösung, sondern eine teure Reparaturwerkstatt für ein System, das von Grund auf versagt. Wir brauchen echte Lehrstellen in gesunden Betrieben, keine staatlich finanzierten Notlösungen, die den jungen Menschen eine Ausbildung zweiter Klasse bieten“, erklärte Belakowitsch.

„Die schwarz-rot-pinke Regierung lässt genau jene im Stich, die auf einen funktionierenden Arbeitsmarkt angewiesen sind, während Milliarden für ideologische Projekte, unkontrollierte Zuwanderung und ineffiziente Förderprogramme ausgegeben werden“, betonte die FPÖ-Sozialsprecherin und weiter: „Österreich braucht eine Politik, die Arbeit wieder in den Mittelpunkt stellt und nicht länger zusieht, wie die Arbeitslosigkeit Monat für Monat steigt und das wird nur mit Neuwahlen und einem Volkskanzler Herbert Kickl gelingen.“

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