• 29.11.2025, 07:00:32
  • /
  • OTS0002

WKÖ-Hesoun: Vertrag mit Leonardo stärkt industrielle Kooperation in Österreich

Industrielle Kooperation ist der Schlüssel für Resilienz, Innovation und Wertschöpfung im Land

Wien (OTS) - 

„Mit dem Kauf des Jettrainers schaffen wir nicht nur sicherheitspolitischen Mehrwert, sondern vor allem wirtschaftliche Substanz. Jeder Euro, der durch industrielle Kooperation im Land bleibt, stärkt unseren Standort, sichert hochwertige Arbeitsplätze und fördert Innovationen in einem hart umkämpften globalen Technologiemarkt“, betont Wolfgang Hesoun, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Vorsitzender der ARGE Industrielle Kooperation und Luftfahrttechnologie in der WKÖ, anlässlich der Vertragsunterzeichnung mit dem italienischen Flugzeughersteller Leonardo im Rahmen der Jettrainer-Beschaffung.

Dieses Abkommen markiert einen entscheidenden Schritt zur langfristigen Verankerung industrieller Kooperation in Österreich – einer in vielen Ländern etablierten Praxis, die wirtschaftliche Beteiligung und sicherheitspolitische Beschaffung verbindet. Gleichzeitig wird die strategische Partnerschaft mit Italien gestärkt und ein konkreter Mehrwert für die österreichische Industrie geschaffen.

Wertschöpfung im Land halten – Standort stärken

Gerade für kleinere, exportorientierte Länder wie Österreich ist es entscheidend, dass bei internationalen Beschaffungsvorgängen ein Teil der Wertschöpfung im Inland bleibt. „Nur wenn heimische Unternehmen in Lieferketten eingebunden sind, können technologische Fähigkeiten und Know-how in strategisch wichtigen Sektoren langfristig gesichert werden“, so Hesoun. Der Vertrag mit Leonardo ist ein Modellfall dafür, wie sicherheitspolitische Maßnahmen mit industrieller Kooperation verbunden werden können.

Industrielle Kooperation als strategisches Instrument

Bis 2032 werden sicherheitsrelevante Beschaffungen im Umfang von rund 18 bis 20 Milliarden Euro erwartet, von denen ein Großteil mangels nationaler Produktion im Ausland getätigt werden muss. Industrielle Kooperation ist das einzige Instrument, um steuerliche Rückflüsse, Technologietransfer und den Aufbau einer resilienten industriellen Basis in Österreich sicherzustellen. „Industrielle Kooperation ist eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, so Hesoun weiter.

Sicherheitswirtschaft als Wachstums- und Innovationstreiber

Eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica bestätigt die hohe Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft für den Standort Österreich. Mit einer jährlichen Wertschöpfung von rund 2,8 Milliarden Euro, über 41.000 gesicherten Arbeitsplätzen und Steuern und Abgaben in Höhe von 1,1 Milliarden Euro leistet die Branche einen wichtigen Beitrag zur heimischen Wirtschaftsleistung. „Diese Zahlen zeigen eindeutig: Investitionen in diesen Bereich stärken nicht nur die Resilienz des Landes, sondern wirken auch als Innovationsmotor mit hoher Hebelwirkung für Wachstum und Beschäftigung“, so Hesoun abschließend. (PWK506/NIS)

Rückfragen & Kontakt

Digital Media & Communication
Pressestelle
Wirtschaftskammer Österreich
T 0590 900 – 4462
dmc_pr@wko.at

https://www.wko.at/oe/news/start

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel