• 29.10.2025, 11:46:03
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FPÖ – Fürtbauer: „Mehr arbeiten, weniger verdienen – die schwarz-rot-pinke Verlierer-Ampel straft Fleißige ab“

„Mehr arbeiten muss sich lohnen? – Nicht unter dieser schwarz-rot-pinken Regierung“

Wien (OTS) - 

„Die ÖVP verkauft den Menschen gerade wieder einmal eine Mogelpackung. Unter dem Schlagwort ‚Leistung muss sich lohnen‘ verspricht die Volkspartei steuerliche Entlastung für jene, die in diesem Land wirklich anpacken – doch die Realität sieht leider anders aus“, erklärte heute der freiheitliche KMU-Sprecher NAbg. Michael Fürtbauer.

„Wie die heutige ‚Kronen Zeitung‘ berichtet, fällt der Freibetrag für Überstunden ab 2026 deutlich geringer aus. Statt 200 Euro pro Monat für bis zu 18 Überstunden sollen künftig nur noch 120 Euro für höchstens zehn Überstunden steuerfrei bleiben. Das ist keine Entlastung, das ist eine klare Verschlechterung. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass ÖVP-Wirtschaftssprecher und Wirtschaftsbund-Generalsekretär Egger selbst bei den Verhandlungen dabei war und diese Regelung mitbeschlossen hat. Somit steht er persönlich dafür, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Zukunft weniger steuerfrei erhalten – während er aber öffentlich das Gegenteil behauptet“, kritisierte Fürtbauer.

„Die schwarz-rot-pinke Verlierer-Ampel muss endlich aufhören, die Menschen zu täuschen. Mehrarbeit darf nicht bestraft werden, sondern sie muss sich wirklich lohnen. Was hier aber von der Regierung als Entlastung verkauft wird, ist in Wahrheit eine Kürzung und sie trifft genau jene, die Österreich am Laufen halten – nämlich die Beschäftigten in der Gastronomie, im Tourismus, in der Pflege und in der Industrie“, erklärte Fürtbauer.

„ÖVP, SPÖ und NEOS behaupten, sie entlasten die Fleißigen. Doch wenn man 200 Euro auf 18 Stunden aufteilt, ergibt das nicht einmal elf Euro pro Stunde steuerfrei und künftig sollen es ohnehin nur mehr zehn Stunden sein. Damit bleibt vom großen Versprechen ‚Mehrarbeit soll sich lohnen‘ rein gar nichts übrig. Steuerfrei sind nicht einmal die Überstunden selbst, sondern nur die Zuschläge. Der Grundlohn bleibt ganz normal steuerpflichtig. Wer regelmäßig Überstunden leistet, hat also keinen echten Vorteil – nur ein paar Euro weniger Steuer auf dem Papier“, rechnete Fürtbauer vor.

„In Wahrheit spricht die ÖVP von Entlastung, plant aber eine Kürzung, gibt selbst zu, dass ab 2026 weniger steuerfrei gestellt wird und verkauft das trotzdem als Erfolg. Eine solche Vorgangsweise ist unredlich gegenüber all jenen, die mehr leisten, wie etwa Köche, Kellnerinnen, Monteure, Krankenschwestern oder Schichtarbeiter, die gemeinsam unser Land am Laufen halten. Diesen Menschen sagt diese Regierung: ‚Arbeitet mehr, aber bekommt weniger heraus.‘ Daher fordern wir Freiheitliche: eine volle Steuerfreiheit für Überstunden – nicht nur für Zuschläge, keine Deckelung auf zehn oder 18 Stunden, denn wer mehr arbeitet, soll auch mehr behalten dürfen. Wir fordern auch eine echte Anerkennung für Leistungsträger und keine leeren Wahlversprechen“, betonte Fürtbauer.

„Ab 2026 wird vieles schlechter, denn die Regierung kürzt, während sie Entlastung verspricht und einer der Hauptverhandler, nämlich Kurt Egger, trägt diese Mogelpackung vollinhaltlich mit. Das ist kein Leistungsprinzip, das ist ein reines Täuschungsmanöver. Mehr arbeiten muss sich aber wirklich lohnen und dies nicht nur in den unzähligen Ankündigungen und Versprechen, sondern endlich auch auf der Lohnabrechnung“, forderte der freiheitliche KMU-Sprecher.

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