• 12.07.2025, 09:00:07
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FPÖ – Berger: „Regierung kennt ihre eigenen Corona-Experten nicht – Kindeswohl war offenbar nie ein Thema!“

FPÖ fordert Offenlegung aller in der Corona-Zeit involvierten Berater sowie eine Evaluierung, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage welche Maßnahmen getroffen wurden“

Wien (OTS) - 

„Monatelang hat uns die Regierung erklärt, alle Corona-Maßnahmen seien ‚auf Basis von Expertenempfehlungen‘ getroffen worden. Heute wissen wir: Diese angeblichen Experten kennt man nicht einmal beim Namen!“, kritisierte die freiheitliche Familiensprecherin Ricarda Berger angesichts einer aktuellen parlamentarischen Anfragebeantwortung. Ein Bericht in der Tageszeitung KURIER hatte bereits im Jahr 2020 von einem geheimnisvollen Expertenteam mit bis zu 27 Personen gesprochen. Doch laut aktueller Auskunft aus dem nun NEOS-geführten Bildungsministerium kann man bis heute nicht benennen, wer diese Personen waren, oder was sie konkret empfohlen haben. „Diese Ahnungslosigkeit ist unfassbar, vor allem, wenn man bedenkt, dass auf Grundlage dieser angeblichen Expertisen Kindergärten und Schulen geschlossen, Kinder isoliert und Familien im Stich gelassen wurden. Wer waren diese Experten, auf deren Rat unsere Kinder monatelang aus ihrem Alltag gerissen wurden? Oder gab es sie in Wahrheit gar nicht?“, fragte Berger.

„Wenn diese Regierung nicht einmal mehr weiß, wer die zentralen Entscheidungen in der Corona-Krise beeinflusst hat, ist das ein demokratisches und moralisches Totalversagen. Das Kindeswohl spielte bei all den Verordnungen in der Corona-Zeit offenbar keine Rolle. Stattdessen wurden Maßnahmen durchgepeitscht, deren Auswirkungen wir bis heute in Schulen, Familien und Kinderpsychen spüren“, erklärte Berger.

„Wir Freiheitliche fordern daher die Offenlegung aller in der Corona-Zeit involvierten Berater sowie eine transparente Evaluierung, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage welche Maßnahmen getroffen wurden. Überdies muss es Konsequenzen für Entscheidungsträger geben, wenn sich herausstellt, dass Familienpolitik auf bloßen Zuruf statt auf faktenbasierten Erkenntnissen gemacht wurde“, betonte Berger.

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