• 12.07.2025, 08:30:03
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FPÖ-Kultursprecher Mölzer kritisiert Steuergeldverschwendung bei Biennale-Auftritt – 657.700 Euro für ideologischen Kunstluxus

Wien (OTS) - 

„Während sich viele Österreicher das tägliche Leben kaum mehr leisten können, wirft die schwarz-rot-pinke Bundesregierung das Geld zum Fenster hinaus – diesmal unter dem Deckmantel von Kunst und Kultur“, kritisiert der freiheitliche Kultursprecher und Abgeordnete zum Nationalrat Wendelin Mölzer die Beantwortung seiner parlamentarischen Anfrage zum österreichischen Beitrag bei der Architektur-Biennale 2025 in Venedig.

Laut Anfragebeantwortung des SPÖ-Vizekanzlers und Kulturministers Babler wurden für das Projekt „Agency for Better Living“ unglaubliche 657.700 Euro aufgewendet – finanziert fast zur Gänze aus dem Budget des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport. Davon allein 125.000 Euro für Betreuung vor Ort, 109.500 Euro für ein Rahmenprogramm und ein Fest, sowie 40.000 Euro für Pressearbeit und -konferenz im Rahmen der Eröffnung. „Das ist keine Förderung von Kunst, das ist pure Geldverschwendung für ein ideologiegetränktes Elitenprojekt“, so Mölzer.

Die Auswahl des Projekts erfolgte laut Ministerium nach Kriterien wie „inhaltlicher Konzeption“ und „Rezeptionsebenen für das Publikum“, doch die Jurybegründung findet sich – wenig überraschend – nur auf der Website des Ministeriums. „Hier wird wieder einmal mit wolkigen Phrasen verschleiert, dass es sich um einen politisch gewollten Beitrag handelt, der mit der Lebensrealität der Menschen in Österreich nichts zu tun hat“, kritisiert Mölzer weiter. „Wer entscheidet eigentlich, was ein ‚besseres Leben‘ ist? Offenbar ein rot angehauchter Kunstzirkel in Wien.“

Auch der Wettbewerb selbst verschlang bereits 18.183,07 Euro – inklusive 763 Euro für Catering bei Jurysitzungen. Das Ministerium stellt bis zu 600.000 Euro Steuergeld bereit. „Ein Schlag ins Gesicht aller, die tagtäglich hart arbeiten und dem Staat ihr Geld anvertrauen – offenbar, um in Venedig ein elitäres Schaustück zu finanzieren“, so Mölzer.

Besonders pikant ist auch der Umstand, dass Vizekanzler Babler höchstpersönlich samt zwei Kabinettsmitarbeitern zum Eröffnungsakt nach Venedig reiste – auf Steuerzahlerkosten. Genaue Reisekosten? Fehlanzeige! Diese lägen laut Ministerium zum Zeitpunkt der Anfrage noch nicht vor.

Die FPÖ fordert eine grundsätzliche Neuorientierung bei Kulturförderungen. „Statt millionenschwere Kunstprojekte im Ausland zu finanzieren, brauchen wir eine bürgernahe Kulturpolitik, die heimische Künstler in Österreich stärkt – und nicht das Prestige der Minister im Ausland“, so Mölzer abschließend.

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