- 08.05.2025, 16:15:32
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FPÖ – Petschnig: „EU-Bargeldobergrenze von 10.000 Euro ist ein weiteres Misstrauensvotum gegenüber der eigenen Bevölkerung“
„Die neue EU-Bargeldobergrenze von 10.000 Euro ist nichts anderes als ein weiteres Misstrauensvotum gegenüber der eigenen Bevölkerung. Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung werden Bürger und Unternehmen unter Generalverdacht gestellt – ein durchschaubares Spiel der Brüsseler Bürokraten, die wieder einmal an den Falschen ansetzen“, kritisierte der freiheitliche Sprecher für Geld- und Währungspolitik NAbg. Alexander Petschnig die Einigung der EU-Staaten auf diese freiheitseinschränkende Maßnahme.
Ab 2027 sollen Barzahlungen ab 10.000 Euro verboten sein. Bereits ab 3.000 Euro wird eine umfassende Identitätsprüfung verpflichtend. „Offenbar geht man davon aus, dass der kleine Mittelständler oder der private Autokäufer eine größere Bedrohung für die öffentliche Sicherheit darstellt als jene Menschen, die seit 2015 unkontrolliert über unsere Grenzen gekommen sind“, so Petschnig weiter.
Die Maßnahme sei laut Petschnig ein klassisches Beispiel dafür, wie man die Bürger für dumm verkauft. „Mit dieser Obergrenze trifft man keine internationalen Geldwäscherkartelle, sondern die eigenen Leute: Handwerker, Unternehmer, Erben, Kunstkäufer oder Oldtimerfreunde. All jene, die noch auf Bargeld setzen, weil sie wissen: Nur Bares ist Wahres.“
Der freiheitliche Abgeordnete sieht in dem Beschluss einen weiteren Schritt in Richtung gläserner Bürger. „Es ist längst kein Geheimnis mehr, wohin die Reise geht: Bargeld soll schrittweise aus dem Alltag verdrängt werden, um die komplette Kontrolle über das Konsumverhalten der Menschen zu erlangen. Das ist nicht nur wirtschaftsfeindlich, sondern auch freiheitsfeindlich“, so Petschnig.
„Wir Freiheitliche werden diesen Irrweg der EU nicht mittragen. Wer glaubt, Terroristen und Verbrecher durch Schikanen gegenüber der eigenen Bevölkerung stoppen zu können, hat entweder jeglichen Realitätssinn verloren oder verfolgt ganz andere Ziele. Ich sage es ganz deutlich: Wir wollen keine Überwachungsgesellschaft, sondern eine Gesellschaft freier Bürger“, betonte Petschnig.
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