• 18.03.2025, 15:54:32
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FPÖ – Brückl zu Handyverbot: „Jetzt auch Widerstand innerhalb der ÖVP zu den Plänen des NEOS-Bildungsministers“

„Mit plakativen Maßnahmen wird man die Probleme in den österreichischen Schulen nicht lösen können!“

Wien (OTS) - 

Nach der Ankündigung von NEOS-Bildungsminister Wiederkehr in den österreichischen Schulen künftig die Handys verbieten zu wollen, hat jetzt die erste ÖVP-Politikerin Bedenken gegen das Vorpreschen des Bildungsministers angemeldet. Damit zeigt sich einmal mehr, dass es innerhalb der schwarz-rot-pinken Koalition offenbar schon erste inhaltliche Differenzen gibt. Klar ist jedenfalls, dass allein mit plakativen Maßnahmen die Probleme in den österreichischen Schulen nicht in den Griff zu bekommen sind“, so heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg Hermann Brückl.

„Die Probleme in den Schulen sind mannigfaltig, aber eben auch von Bundesland zu Bundesland verschieden. Solange man hier keinen ganzheitlichen Ansatz findet, also auch jene Problemfelder offen anspricht, die eventuell nicht ins eigene ideologische Feld passen, wird man immer nur Stückwerk abliefern können und schlussendlich muss es doch darum gehen, dass wir unser Bildungssystem wieder an die Spitze Europas bringen“, betonte Brückl.

„Daher ist - neben der Frage, wie man soziale Medien, Kommunikationsinstrumente und neue Entwicklungen in den laufenden Schulbetrieb integrieren kann, ohne als verzopft oder verstaubt zu gelten - auch zu klären, wie die Unterrichtsdefizite, und hier vor allem die Sprachdefizite, in den Griff zu bekommen sind. Der NEOS-Bildungsminister ist in dieser Frage jedenfalls bisher jede Antwort schuldig geblieben“, kritisierte der FPÖ-Bildungssprecher.

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