• 03.03.2025, 10:20:17
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FMA: Naturkatastrophen und Inflation dämpfen in 2024 die Erträge der österreichischen Versicherungswirtschaft

Ergebnis im Jahr 2024 fällt trotz steigendem Prämieneinkommen um 6,7% - Schäden des Mittelmeertiefs "Boris" schlagen durch

Wien (OTS) - 

Schäden durch Naturkatastrophen - vor allem das Mittelmeertief „Boris“ im September 2024 - haben ihre Spuren in den Finanzkennzahlen der österreichischen Versicherungswirtschaft hinterlassen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Branche fiel im vergangenen Jahr trotz steigendem Prämieneinkommen um 6,7% auf insgesamt Ꞓ 1,64 Milliarden. Das zeigt der heute veröffentlichte Quartalsbericht Versicherungsunternehmen der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA).

Das Prämieneinkommen stieg dabei im Gesamtjahr um 5,5% auf Ꞓ 23,15 Milliarden, wobei dieser Anstieg vor allem auf die Krankenversicherung (+10,7%) und die Schaden- und Unfallversicherung (+5,9%) zurückzuführen ist. In der Lebensversicherung erhöhten sich die Einmalerläge um ein Fünftel und gleichen damit einen Rückgang bei den laufenden Prämien im vergangenen Jahr aus (insgesamt +1,3%).

Die Leistungen kletterten mit 5,9% stärker als die Prämien und erhöhten sich auf Ꞓ 18,8 Milliarden. Haupttreiber bei den Leistungen war die Schaden- und Unfallversicherung mit einem Plus von 15% auf fast Ꞓ 10 Milliarden. Das Finanzergebnis verminderte sich im vergangenen Jahr um 4,3%, das versicherungstechnische Ergebnis - ebenfalls wegen der Naturkatastrophen - um 31%. Die Solvenzquote der österreichischen Versicherungsunternehmen bleibt per Jahresende 2024 mit 293% auf hohem Niveau, geht aber im Vergleich mit dem Jahr 2023 (306%) leicht zurück.

Das veranlagte Vermögen der Versicherungsunternehmen bleibt mit Ꞓ 107 Milliarden nahezu unverändert. Auch in der Allokation des veranlagten Vermögens zeigen sich nur geringe Umschichtungen.

Den gesamten Quartalsbericht finden Sie online auf der FMA-Website unter https://www.fma.gv.at/versicherungen/offenlegung/quartalsberichte/

FMA Versicherungsbericht 2024

Rückfragen & Kontakt

Finanzmarktaufsicht (FMA)
Boris Gröndahl
Telefon: +43 676 8824 9995
E-Mail: [email protected]

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