- 10.10.2024, 15:06:48
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Gewerkschaften zu FEEI: Lohn- und Gehaltserhöhungen haben Abwärtsspirale verhindert
Binder/Dürtscher: Hauptgrund für Krise ist Tatenlosigkeit der Ex-Regierung bei der Teuerungsbekämpfung
Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA zeigen sich verärgert über die Aussagen von Wolfgang Hesoun, Obmann des Fachverbandes Elektro- und Elektronikindustrie, in seiner heutigen Aussendung, wonach die Lohn- und Gehaltsabschlüsse mit ein Grund für „eine schleichenden Deindustrialisierung“ seien. „Das ist eine sehr befremdliche Sichtweise, da weitaus wesentlichere Gründe für die schwierige Situation, wie unter anderem die Teuerungswelle, die hohen Energiekosten, die dramatischen Zinserhöhungen und eine fehlende Industriestrategie nicht angeführt werden“, sagen Reinhold Binder (PROGE) und Karl Dürtscher (GPA). Darüber hinaus habe Hesoun schließlich den Lohn- und Gehaltsabschluss für die Elektro- und Elektronikindustrie federführend mitverhandelt.
Es wäre aus Sicht der Gewerkschaften weitaus sinnvoller gewesen, wenn der FEEI-Obmann in den letzten Jahren deutlicher die damalige Bundesregierung für die schlechte Teuerungsbekämpfung kritisiert und mehr preissenkende Maßnahmen gefordert hätte. „Die türkis-grüne Regierung hat die Teuerung durchrauschen lassen. 27 Monate lang war die Inflationsrate zum Teil beträchtlich über der der Eurozone. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die Teuerungswelle nicht verursacht, aber darunter sehr gelitten. Insofern haben die Lohn- und Gehaltserhöhungen ihre Einkommen gesichert und eine wirtschaftliche Abwärtsspirale überhaupt verhindert“, sagen Binder und Dürtscher. Jetzt müsse alles dafür getan werden, dass kein neuerlicher Energiepreisschock möglich wird und Investitionen für den Standort, etwa in die Energieinfrastruktur, vorangetrieben werden.
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