- 10.09.2024, 10:21:02
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FMA-Bericht zum 2. Quartal 2024 der österreichischen Versicherungswirtschaft
Signifikante Steigerung des Prämienvolumens, gute Ertragslage und Solvabilität
Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben im 2. Quartal 2024 ihre Prämieneinnahmen verglichen mit dem 2. Quartal 2023 um +6,01% auf Ꞓ 5,68 Mrd. erhöht. Diese Zunahme verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Versicherungssparten: Schaden/Unfall +7,27% auf Ꞓ 3,63 Mrd., Lebensversicherung +0,21% auf Ꞓ 1,26 Mrd. sowie Krankenversicherung +10,19% auf Ꞓ 791 Mio. Im gesamten 1. Halbjahr stieg das Prämienvolumen auf Ꞓ 12,65 Mrd. (+ Ꞓ 760 Mio. oder + 6,39% im Jahresvergleich), wobei die Schaden- und Unfallversicherung im 1. Halbjahr um +7,34 % auf Ꞓ 8,42 Mrd. zulegte, die Lebensversicherung um +1,00% auf Ꞓ 2,65 Mrd. sowie die Krankenversicherung um +11,03% auf Ꞓ 1,58 Mrd. stieg. Dies geht aus dem von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) heute veröffentlichten Bericht zum 2. Quartal 2024 der österreichischen Versicherungswirtschaft hervor.
Gute Ertragslage
Das versicherungstechnische Ergebnis verringerte sich - verglichen mit dem Vorjahreszeitrum - im gesamten 1. Halbjahr um Ꞓ 10,16 Mio. (-2,72%) auf Ꞓ 363,26 Mio., das Finanzergebnis erhöhte sich hingegen um Ꞓ 45,47 Mio. (+3,05%) auf Ꞓ 1.536,06 Mio. Dadurch stieg das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) in diesem Zeitraum um Ꞓ 84,50 Mio. (+8,57%) auf Ꞓ 1,07 Mrd.
Die Summe aller Assets zu Marktwerten (ohne Kapitalanlagen der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) der Versicherungsunternehmen lag zu Jahresmitte bei rund Ꞓ 106,3 Mrd., um in etwa Ꞓ 1,56 Mrd. höher als ein Jahr davor.
Die stillen Reserven der Kapitalanlagen (ohne fonds- und indexgebundene Lebensversicherung) sanken gegenüber dem Vorquartal um Ꞓ 674 Mio. oder - 5,17% auf Ꞓ 12,36 Mrd. Die Reservequote betrug damit zum Ende des Berichtszeitraumes 13,30%.
Versicherungswirtschaft sehr stabil aufgestellt
Die Solvabilität der österreichischen Versicherungsunternehmen ist weiterhin sehr stabil. Rund neun von zehn Versicherungsunternehmen (87,5%) wiesen zur Jahresmitte einen SCR-Solvabilitätsgrad von über 200% aus, verfügten also über doppelt so hohe Eigenmittel als erforderlich. Der Durchschnittswert (Median) lag am 31. Juni 2024 bei 259,65% (Jahresmitte 2023: 257,20%; 2022: 230,56%; 2021: 221%; 2020: 199,29%).
Den gesamten Quartalsbericht finden Sie online auf der FMA-Website unter https://www.fma.gv.at/versicherungen/offenlegung/quartalsberichte/
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