- 19.08.2024, 09:38:02
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Innsbruck: 2 Tierschützerinnen verbringen 24 Stunden auf Schweine-Vollspaltenboden
Anlässlich der Nationalratswahlen, geht es dem Tierschutz um die Frage, ob eine neue Regierung verpflichtende Stroheinstreu statt einstreuloser Vollspalten einführen wird.
Die ÖVP ziert sich. Sie tut zwar so, als wolle sie den Schweine-Vollspaltenboden abschaffen, stimmt dann aber doch keiner gesetzlichen Änderung zu, die einerseits Stroh statt Beton vorsähe und andererseits deutlich vor 2040 in die Realität umgesetzt würde, wie das der Verfassungsgerichtshof fordert. Dabei müsste laut Verordnung zur Schweinehaltung jetzt schon jedem Schwein in Österreich ein - so wörtlich - „physisch angenehmer Liegebereich“ geboten werden. Ob es sich beim einstreulosen Vollspaltenboden um einen solchen handelt und wie sehr Schweine auf Vollspalten leiden, wenn es nach dem Willen der ÖVP geht, soll diese Aktion verdeutlichen.
2 Tierschützerinnen verbringen 24 Stunden auf Schweine-Vollspaltenboden
2 Aktivistinnen des VGT legen sich für 24 Stunden auf original Beton-Vollspaltenbodenelemente aus der Schweinehaltung, um zu testen, ob diese physisch angenehm sind, wie es das Gesetz eigentlich vorschreiben würde.
Datum: 20.08.2024, 11:30 Uhr - 21.08.2024, 11:00 Uhr
Art: Gesellschaft
Ort: bei der Annasäule
Maria-Theresien-Straße
6020 Innsbruck
Österreich
Stroh statt Beton für Schweine
70 % der Schweine müssen in Österreich auf einem harten Betonspaltenboden über ihren eigenen Exkrementen dahin vegetieren. Die Enge, die Trostlosigkeit und der ätzende Gestank machen sie krank.
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