• 01.08.2024, 10:16:22
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ÖH ad Studienbeihilfenerhöhung: Studienbeihilfe muss vor Armut schützen!

Diese Woche machte das BMBWF bekannt, dass die Studienbeihilfe im Studienjahr 2024/2025 durch die jährliche Valorisierung neuerlich um fast 10% angehoben wird.

Wien (OTS) - 

Mit der seit 2022 eingeführten jährlichen Valorisierung der Studienbeihilfe konnte die Österreichische Hochschüler_innenschaft eine wichtige Verbesserung des Studienbeihilfe-Systems erreichen. “Unsere Vertretungsarbeit wirkt. Wir freuen uns, dass mit der jährlichen Valorisierung der Studienbeihilfe ein erster Schritt zur Entlastung Studierender getan ist. Trotzdem werden wir weiterhin für eine tatsächlich existenzsichernde Beihilfe einsetzen. Die Studienbeihilfe muss vor Armut schützen, es braucht eine Förderung, die ein Leben über der Armutsgefährdungsgrenze möglich macht,” fasst Sarah Rossmann aus dem Vorsitzteam der ÖH zusammen.

Bei dem 2022 eingeführten Valorisierungsmodell werden Elterngehälter nicht mitvalorisiert. “Die jährliche Valorisierung der Studienbeihilfe ist ein wichtiger erster Schritt. Doch um die Studienbeihilfe wirklich an den Bedürfnissen der Studierenden orientiert zu gestalten, muss auch bei dem Modell der Valorisierung nachjustiert werden. Auch die Verdienstgrenzen der Eltern müssen an die durch die Inflation gestiegenen Löhne angepasst werden. Vor allem in Zeiten der Inflation kann das Beihilfenverlust trotz Reallohnverlust bedeuten,” kritisiert Nina Mathies aus dem Vorsitzteam der ÖH.

“Wir sehen die Valorisierung als einen ersten Schritt, doch viele Studierende kämpfen weiterhin mit den Auswirkungen der Inflation. Wir müssen sicherstellen, dass die Unterstützung, die sie erhalten, ausreichend ist, um ein selbstbestimmtes Leben und gute Bildung zu ermöglichen. Die Anpassung der Zuverdienstgrenzen ist dabei ein zentraler Punkt, um echte Chancengleichheit zu gewährleisten,” ergänzt Simon Neuhold aus dem Vorsitzteam der ÖH abschließend.

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ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft
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+43/1/310 88 80 51
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